Schützenkönig von der schnellen Truppe
08.09.2008 | 16:34 Uhr 2008-09-08T16:34:00+0200Bottrop. Andre I. Paschelke hat für die kommenden zwei Jahre im Bürgerschützenverein Fuhlenbrock 1925 das Kommando.
Die Fuhlenbrocker Schützen sind von der schnellen Truppe. Gegen 14 Uhr nahmen die Königsanwärter nach der mittäglichen Feuerpause das Schießen auf dem Festplatz hinter dem Fuhlenbrocker Markt wieder auf. Keine 20 Minuten später hatte der neue König sein Ziel erreicht. Um 14.17 Uhr fiel der Rumpf des Schützenvogels zu Boden.
André Paschelke ist der neuer Schützenkönig des Bürgerschützenvereins Fuhlenbrock 1925. Als Schützenkönigin wählte der stellvertretende Vereinsvorsitzende seine Ehefrau aus. André I. und Marlies I. nennt sich das neue Fuhlenbrocker Königspaar.
„Wir wissen eben, wo die Vögel ihre Schwachstellen haben”, kommentierte Adjudant Josef Wax das schnelle Ende des Königsschießens. Zuvor hatte er sich mit dem neuen König einen fairen Wettkampf geliefert.
Bürgermeister Klaus Strehl legte am Morgen als erster auf den Schützenvogel an. Die erste Trophäe holte sich eine Schützin: Michaela Gehde, Hofdame des alten Königs Franz II. Müller, schoss ganz fix die Krone ab. Schon nach dem 21. Schuss lag die erste Trophäe unten.
Schützenkönig André I. sicherte sich mit dem 62. Schuss das Zepter, und sein Konkurrent Josef Wax mit dem 83. Schuss den Apfel. Kein Zufall also, dass diese beiden das Königsschießen unter sich ausmachten. „Daran hat man gesehen, dass beide schießen können”, sagte Christoph Emschermann, Geschäftsführer des BSV Fuhlenbrock 1925.
Um den linken Flügel vom Rumpf des Schützenvogel zu spalten, brauchten die Schützen 126 Schüsse. Willi Thomeczek sicherte sich diese Trophäe, den rechten Flügel schoss Werner Krettek mit dem 208. Schuss ab.
Mit dem 285. Schuss holte Schützenkönig André Paschelke den Vogel zu Boden. Er brauchte dazu aber nur 44 Königsschüsse. Des Rätsels Lösung: Zuerst schießen die Schützen mit Kleinkalibermunition, die Königsanwärter später mit Schrotkugeln.
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