Schüler auf dem Weg zum „Mini-Führerschein“

Zahlreiche kleine Helmträger mit schwarzen Nummern auf der Brust radelten gestern durch das Stadtgebiet: Die Verkehrswacht und die Polizei Recklinghausen führten die Radfahrprüfung an den Bottroper Grund- und Sonderschulen durch.

Auch die Nikolaus-Groß-Schule war dabei. Die Prüfungsroute führte durch das Wohngebiet um die Schule auf die Horster Straße. Und obwohl die Kinder ihre „Mini-Führerscheinprüfung“ ablegen sollten , gab sich kaum eines aufgeregt. „Wir haben viel geübt, sowohl theoretisch als auch praktisch“, sagt Lehrerin Anja Niewöhner. „Es ist keiner dabei, der richtig unsicher ist.“

Allerdings seien die Anforderungen in den letzten Jahren auch immer weniger geworden, erklärt Hauptkommissar Rolf Schmidt, der die Prüfungen seit 17 Jahren begleitet. „Man merkt, dass die Kinder weniger Sport machen als früher“, so Schmidt. Bei vielen wackele das Rad, sobald sie ein Handzeichen geben. „Leider beherrscht das Rad eher die Kinder als andersherum.“ Deswegen sagt er den Schülern auch nach dem Bestehen: „Ich seid noch keine Weltmeister.“ Also schön vorsichtig bleiben!