Schnellere Tour für die Buslinie 263
08.09.2010 | 09:46 Uhr 2010-09-08T09:46:00+0200
Bottrop.Vier bis fünf Minuten Zeitersparnis (was vor allem auch Verspätungsanfälligkeiten auffangen könnte) verspricht man sich von der Beschleunigung der Buslinie 263.
Das heißt: eine verkehrsabhängige Schaltung räumt dem Bus zwar nicht absolute Priorität ein, aber ermöglicht ihm doch schnelleres Ampelpassieren gegenüber der jetzt üblichen Festzeitsteuerung an den Lichtzeichenanlagen.
Seit Jahren geplant, ist jetzt die Umsetzung des Busvorrangs nahe: Im September noch soll die Ampelumstellung vergeben werden, bis Mitte 2011 will man die Arbeiten abgeschlossen haben.
16 Lichtzeichenanlagen und acht Fußgängerampeln müssen umgestellt werden. Die Buslinie 263 quert das gesamte Stadtgebiet - von der Prosper-/ Arenbergstraße an der Grenze zu Essen-Karnap bis zur Sterkrader Straße/ Birkenstraße, um dann nach Oberhausen-Sterkrade weiterzufahren. Auf Oberhausener Gebiet sollte der Bus eigentlich schon beschleunigt fahren, teilte Wolfgang Storm von der Firma Siemens im Bau- und Verkehrsausschuss mit - das gelinge aber nicht. Er vermutet, dass die Oberhausener Gerätetechnik die Funktelegramme der Busse der Vestischen nicht empfangen könne. Ein Übel, das an den Bottroper Ampeln verhindert werde: Hier würden die Signale von allen Bussen empfangen werden können, auch die fremder Verkehrsgesellschaften.
In Bottrop wird bislang schon den Bussen auf der Gladbecker Straße Vorrang eingeräumt. Da habe man das absolute Prioritätsprinzip versucht, das sei aber von den Leuten nicht akzeptiert worden, kündigte Storm jetzt für die neue Linie ein nicht so straffes, die Autofahrer abhängendes System an.
Die schnellere Tour der Busse spart möglicherweise einen Fahrzeugumlauf und damit Betriebskosten von jährlich 33500 Euro für die Stadt.
10:50
Kann mir bitte jemand erklären, warum die schnellere Tour der Busse möglicherweise einen Fahrzeugumlauf spart?
Im Endeffekt ist das dann eine Verschlechterung des Angebots, wenn ein Umlauf ausfällt (am Besten noch zur rush-hour wenn die Busse überfüllt sind). Zumal wohl die wenigsten Kunden den Bus von Start- zu Endhaltestelle nutzen werden.
23:27
@5 Sie scheinen mich zu kennen, wow mein Leben lang tu ich nichts anderes als meckern, ja schon klar. Gehen Sie lieber Enten füttern.
22:20
Schnellere Tour für die Buslinie 263. Vier bis fünf Minuten Zeitersparnis (was vor allem auch Verspätungsanfälligkeiten auffangen könnte) verspricht man sich.
Das alles zu ungunsten des Individualverkehrs der dann steht und kräftig CO2 in die Luft bläst.
Oder wieso muss ich danach immer so lange warten bis der ÖPNV-Bus oder Strassenbahnvorrang an mir vorbeigerauscht ist und ich wieder meine angetretene Fahrt fortsetzen kann.
22:14
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
22:12
schade Banane
immer nur meckern, dass und nichts anderes kannst du
15:09
Alles wir teuer ob bus oder bahn
die wollen noch mehr geld haben
von armen bürger
14:02
@2 so ein käse, die kirsche hat die ironie nicht erkannt. schade. 6 setzen, weiter üben
07:48
super Banane
33.500 Euro Ersparnis der Betreibskosten
?? Euro Entwicklungs- und technische Kosten
aber nur die Ersparnis auf die VRR Nutzer umgelegt...
das macht wie viel tausendstel Promille für jede Fahrt???
Frei nach Dieter Nuhr:
Bei absoluter Unwissenheit, einfach mal die Klappe halten.
02:27
und, wird die stadt den VRR jetzt nötigen, den fahrpreis von Euro 2,30 zu senken? Klar, die Stadt subventioniert jetzt, sie sparen ja nun ein, so kommts beim Fahrgast an. Mist, alles nur ein Traum.