Revierpark-Zukunft weiter unklar

Spielwiese und Teich im Revierpark Vonderort.
Spielwiese und Teich im Revierpark Vonderort.
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
In der Sitzung des Hauptausschusses wurde noch nicht abgestimmt. Vertreter bemängeln jedoch dass es keine echte Alternative gebe.

Bottrop..  Wie geht es weiter mit dem Revierpark Vonderort? Soll er mit den anderen Parks in einer Gesellschaft zusammengeschlossen werden? Eine Entscheidung darüber hat der Hauptausschuss am Dienstag noch nicht gefällt. Weil die CDU Beratungsbedarf angemeldet hat, wird erst in der Ratssitzung am kommenden Dienstag darüber entschieden.

Information aus erster Hand

Zuvor will sich die CDU-Fraktion aus erster Hand über die Pläne des Regionalverbands Ruhr (RVR) informieren. Dessen Direktorin, Karola Geiß-Netthöfel, besucht am Montagabend die Fraktionssitzung der Christdemokraten. Bei der SPD war sie bereits.

Dennoch wurde über den RVR-Vorschlag, alle Parks in einer Gesellschaft zu bündeln, diskutiert. Dabei stellte sich heraus: Es mangelt an wirklichen Alternativen. Grünen-Ratsfrau Andrea Swoboda brachte es auf den Punkt: „Wir können uns diesen Weg vorstellen, weil es wohl keine Alternative gibt.“ Den Vertretern im Hauptausschuss war klar, dass der Revierpark Vonderort wie die anderen Parks auch von der Substanz leben. Besser steht wohl nur der Revierpark Wischlingen in Dortmund da. Er wird aber nicht Bestandteil der neuen Gesellschaft. DKP-Ratsherr Michael Gerber riet daher, einmal zu schauen, was dort besser gemacht wird.Er bemängelte, dass ein Gutachter zwar den Zusammenschluss empfehle, die Vorteile aber nicht konkret benenne.

Sorgen machten sich die Ausschussmitglieder vor allem um das Freibad. Die Technik ist nicht mehr auf dem Stand der Zeit und sanierungsbedürftig. Es gibt einen Beschluss, dass wenn die ausfalle, der Freibadbetrieb eingestellt wird.

Dass vor diesem Hintergrund ein Zusammenschluss hilfreich sein soll, stieß im Ausschuss auf Skepsis. OB Bernd Tischler warb eindringlich für die Fusionen. Am weitesten ging ÖDP-Ratsherr Johannes Bombeck in seiner Einschätzung. Er sprach von einer „Abstimmung mit den Füßen“ und stellte die Frage, inwieweit die ursprüngliche Revierpark-Idee noch zeitgemäß sei.