Religionspädagogik für die Kindertagesstätte

Katholische Kindertageseinrichtungen werden seit einigen Jahren mehr und mehr als Orte pastoralen Handelns wahrgenommen und wertgeschätzt. Um die Erzieherinnen und Erzieher in ihren religionspädagogischen Kompetenzen zu fördern und das Profil der KiTas nachhaltig zu stärken, bietet der KiTa Zweckverband im Bistum Essen nun den Zertifikatskurs „Beauftragte für Religionspädagogik“ an. Im Januar starteten die ersten beiden Kursdurchgänge mit jeweils 30 interessierten Teilnehmenden aus dem gesamten Bistumsgebiet.

„Wir haben den Kurs entwickelt, weil unsere Erzieherinnen und Erzieher vielfach den Wunsch geäußert haben, sich intensiver mit diesem Schwerpunkt zu beschäftigen“, berichtet Peter Wenzel, Geschäftsführer des KiTa Zweckverbands. Die Perspektive des Verbandes: „Mittelfristig wird es pro Kindertagesstätte eine eigens zertifizierte Beauftragte beziehungsweise einen Beauftragten für Religionspädagogik geben.“

Die Ausbildung erstreckt sich über fünf Monate. In dieser Zeit werden sich die Teilnehmenden unter anderem mit folgenden Themenfeldern beschäftigen: das christliche Menschenbild, Spiritualität, Bibel, Kirchenjahr, die Auseinandersetzung mit den Weltreligionen und der Umgang mit schwierigen Lebenssituationen. Es wird bei der Qualifizierung der Erzieher darum gehen, die religionspädagogische Kompetenz weiter zu entfalten und darin bestärkt zu werden, religiöse Themen gegenüber Eltern und im Team einzubringen und wach zu halten.

Der Zweckverband Katholische Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen, kurz KiTa Zweckverband, ist einer der größten freien Träger von Kindertageseinrichtungen in Deutschland mit Sitz in Essen. In mehr als 270 Einrichtungen in den Städten, Kreisen und Kommunen des Ruhrbistums bietet der KiTa Zweckverband insgesamt rund 17.000 Plätze für Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt an.

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