Rassetauben erzielen Höchstnoten

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Bei der Rassetaubenschau der Cypria Bottrop wurden diesmal viele Höchstnoten vergeben. Der Verein Cypria Bottrop konnte 23 Aussteller mit rund 382 Tieren mobilisieren, die ihre Rassetauben präsentierten. Schon am Mittwoch hatten die Aufbauarbeiten begonnen, am Donnerstag kamen die Tiere dazu. Am Freitag wurde es dann ernst. Fünf Juroren bewerteten die Tauben nach ihrem Körperbau und Federkleid.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Bernd Tischler wurde die Schau am Samstagmorgen dann mit einer Rede von Bezirksbürgermeister Klaus Kalthoff eröffnet.

20mal vergab die Jury die Höchstnote „Vorzüglich“ und 30mal „Hervorragend“. „So viele Höchstnoten wie in diesem Jahr sind noch nie da gewesen“, erklärte Friedhelm Sackers, Ausstellungsleiter und Kassierer im Verein. „Das spricht für eine hohe Taubenqualität bei der Bottroper Rassetaubenschau. Und das funktioniert natürlich nicht ohne Hilfe. Wir möchten uns bei allen Helfern bedanken, vor allem auch bei den Firmen, die die Preise gesponsert haben.“

Der Landesverbandsehrenpreis, der höchste Preis der Ausstellung, ging an Peter Brauckmann auf Portugiesische Tümmler. Die fünf begehrten Cypria-Bänder fanden auch in diesem Jahr neue Besitzer. Jeder Juror darf ein Band an die aus seinen Augen beste Taube vergeben. Die Bänder erhielten Leonard Pastrik, Johann Titko, Dirk Reckstadt, Friedhelm Sackers und Siegfried Küper.

Vereinsmeister ist in diesem Jahr Friedhelm Sackers – auf Platz zwei Siegfried Küper und Platz drei Friedel Kühn.

Der Verein hat zurzeit 17 Mitglieder. In diesem Jahr sind auch wieder drei Jugendliche am Start. Der höchste Jugendpreis JLVE ging an Sina Konze.

Der 13-jährige Sven Schmidt ist mit der Taubenzucht seiner Eltern groß geworden. Auch er will irgendwann einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten und die Zucht übernehmen. „Tauben sind einfach schöne Tiere. Ich verbringe mit ihnen viel Zeit“, so der 13-Jährige.

Der Verein freut sich stetig über neuen Zuwachs. „Tauben sind ein schöner Ausgleich zum stressigen Alltag. Es macht Spaß, mit ihnen die Zeit zu verbringen, und sie geben mir eine innere Ruhe“, so Sackers.