Rahmenplan zur Entwicklung des Ortskerns gefordert

Mit einem Rahmenplan wollen die Bezirksvertreter festlegen, wie sich der Kirchhellener Ortskern in Zukunft entwickelt. Die Forderung an den Stadtrat geht auf eine Initiative der Kirchhellener SPD zurück.

„Wir wollen damit erreichen, dass keine Entwicklung eintritt, die wir hier nicht wollen. Wir versprechen uns davon auch mehr Transparenz für die Bürger“, sagte Willi Stratmann, SPD-Sprecher in der Kirchhellener Bezirksvertretung.

Den letzte Rahmenplan für Kirchhellen sei 1989 angelegt worden, sagte der Kirchhellener. „Seit der Zeit hat sich im Ortskern viel verändert“, betonte Stratmann. „Der neue Rahmenplan wird nötig, damit Bauwillige erfahren können, was sie an welcher Stelle überhaupt bauen können“, erklärte der Bezirksvertreter. An der Aufstellung des neuen Rahmenplanes sollten die Bürger mitwirken können, betonte er.

Mit guten Ideen

Der SPD-Vorstoß fand in der Bezirksvertretung über Parteigrenzen hinweg Zustimmung. „Wir können uns alle eine Überplanung Kirchhellens mit guten Ideen vorstellen“, sagte Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder (CDU). „Die Idee ist gut“, stimmte auch Grünen-Ratsfrau Sigrid Lange zu. Die Initiative komme zwar etwas spät, sagte FDP-Ratsherr Oliver Mies, das Ziel sei aber richtig.