Premiere für Rock im Raum

„Rock im Raum" steigt als Neuauflage des Klassikers „Rock am Berg“ im Bottroper Spielraum. Hier im Bild der Auftritt der Formation  „tief." - gesporchen: Tiefpunkt.
„Rock im Raum" steigt als Neuauflage des Klassikers „Rock am Berg“ im Bottroper Spielraum. Hier im Bild der Auftritt der Formation „tief." - gesporchen: Tiefpunkt.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Das alte Format „Rock am Berg“ hatte ausgedient. Jetzt verlegten die Organisatoren das Konzert mit zahlreichen Oldies und Newcomern in den Spielraum. Der Auftakt war gut besucht. Den Erlös soll die Grundschule am Tetraeder bekommen.

Bottrop..  „Rock im Raum“ hieß es an diesem Wochenende erstmals im Spielraum. Bei der Neuauflage des Bottroper Festival-Klassikers „Rock am Berg“ präsentierten sich nicht nur Bands mehrerer Altersklassen, sondern auch die Fans feierten generationenübergreifend ein großes Rockfest in den Räumlichkeiten an der Prosperstraße.

Von der klassischen Metaller-Kutte, über diverse Rolling Stones Shirts, bis hin zur klassischen Rock-Kluft aus Jeans und Lederjacke: bei der Neuauflage des Bottroper Festival-Klassikers „Rock am Berg“ zeigten sich die Fans mindestens genauso vielfältig wie die Bands des Abends. Neben den jüngeren Vertretern wie den Gruppen „tief.“ (gesprochen: Tiefpunkt) und „Wasted Luck“, lockten vor allem auch die erfahrenen Headliner des Abends, die Bands „Heroes“ und „Pils-Angels“ ihre Fans in den Spielraum. Letztere hatte das letzte Mal vor rund 20 Jahren einen Auftritt im heutigen Spielraum absolviert.

„Die Zusammenstellung gehört zu unserem Konzept und war bewusst so gewählt“, sagt Festival-Organisator Dennis Bröhl im Gespräch und ergänzte: „Wir wollten Bands verpflichten, die sowohl die jüngeren als auch die älteren Fans anziehen und über eine große Fanbase hier in der Gegend verfügen.“ Und die Fans kamen dann auch tatsächlich: Vom Rock-Veteranen bis hin zu einigen ganz kleinen Musik Fans, die, natürlich mit Gehörschutz, zumindest dem ersten Teil des Programms am frühen Abend folgten, war dann im gut gefüllten Konzertraum auch wirklich alles vertreten.

Norbert Eickholt, der Leiter des Spielraums, zeigte sich dann auch entsprechend begeistert: „Das passt voll in unser Konzept. Wir wollen hier einen Raum für alle Generationen bieten und das leben wir hier heute Abend voll aus.“ Ein Konzept, das scheinbar funktioniert. Denn trotz des Altersunterschiedes waren sich am Ende auch die meisten Besucher beim Urteil über das gebotene Programm einig: „Der Sound ist echt klasse, wir kommen gerne wieder,“ so der Tenor.

Dass die Fans der ansonsten eher harten Rock-Klänge auch ein weiches Herz haben, darauf wies am Ende dann noch einmal Organisator Dennis Bröhl hin: „Für uns zählt neben dem Rock’n’Roll auch der soziale Aspekt. Deshalb wird der gesamte Überschuss am Ende gespendet.“ Nach Abzug der Kosten soll der Erlös des Abends der Schule am Tetraeder zugute kommen.