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Preise für Winterkleidung purzeln

19.01.2016 | 18:13 Uhr
Preise für Winterkleidung purzeln
Nur wenige Schnäppchenjäger sind momentan in den Geschäften der Innenstadt unterwegs. Doch Winterkleidung gibt es jetzt zu stark reduzierten Preisen.Foto: Thomas Goedde

Bottrop.   Wegen zu hoher Temperaturen blieb die Nachfrage nach dicken Jacken und Pullovern lange aus.Doch auch die nun reduzierten Preise verlocken bislang nur wenige Kunden zum Kauf.

Knallrot prangen nun wieder die roten Schilder in den Schaufenstern. „Knallhart reduziert“, „Saisonräumung“, „WSV“ und immer wieder „Sale“ heißt das, was einst der Winterschlussverkauf war. Denn den gibt’s im klassischen Sinne längst nicht mehr. Passend zu den inzwischen doch winterlichen Temperaturen können Schnäppchenjäger jetzt kuschelig warme Kleidung kaufen und noch mehr. Doch die Nachfrage ist momentan überwiegend verhalten, sind sich die Geschäftsleute in der Innenstadt einig.

„Die ganze Wintersaison lief eigentlich recht bescheiden“, zieht Thorsten Spliethoff, Filialleiter von C & A, Bilanz. „Es gab gute und weniger gute Tage, aber meist spielten uns die Temperaturen nicht gut zu.“ Das Weihnachtsgeschäft sei zwar besser gelaufen als sonst, „aber vor allem waren Geschenkkarten gefragt“, so Spliethoff. Winterliche Kleidung wurde bereits im Dezember reduziert. „Seit es kalt ist, sind nun vor allem Accessoires wie Handschuhe, Mützen und Schals gefragt, aber auch alles, was wärmt. Also dicke Pullover und warme Jacken.“

„Die Kaufzurückhaltung ist groß, aber ich weiß nicht warum“, stellt auch Johannes Stovermann, Inhaber des Modegeschäfts „j-turn“, fest. „Auch das Weihnachtsgeschäft war im Vergleich zum Vorjahr nicht prickeln.“ Dennoch hängen nur noch wenige reduzierte Winterjacken in dem kleinen Laden am Kirchplatz. „Wir haben schon im Dezember reduziert, daher ist schon fast alles weg“, so Stovermann. Dafür machen aber bereits Blusen, leichte Jacken und Tops Lust aufs Frühjahr. „Trotz der Kälte sind diese Sachen schon gefragt“, meint Stovermann.

„Alles, was ungefüttert war, lief in bislang gut“, meint Marie-Therese Müller vom Schuhgeschäft Tamaris. Die eigentlichen Winterartikel seien aber wenig gefragt gewesen. „Die Temperaturen waren zu hoch.“ Umso besser läuft nun der Schlussverkauf. „Alles, was mit Fell gefüttert ist, ist jetzt angesagt“, so Müller. Und mit Blick auf Sneaker und Booties in zarten Pastellfarben stellt Kollegin Monika Holey fest, dass auch diese schon sehr gefragt seien: „Die Kundinnen warten sehnsüchtig auf den Frühling und greifen schon zur neuen Ware.“

Auch Drogerien, Parfümerien und Schmuckgeschäfte locken jetzt mit Angeboten. „Aber momentan ist die Nachfrage noch verhalten“, meint Sonja Morgalla, Filialleiterin von Bijou Brigitte. Das Weihnachtsgeschäft sei aber besser gewesen als in den Vorjahren. „Echtes Silber und hochwertiger Schmuck waren gefragt.“

„Die Nachfrage ist momentan nicht groß“, sagt auch Thorben Brockstieger , stellv. Filialleiter. des Dänischen Bettenhauses. „Aber zu Jahresanfang sind halt viele Versicherungen fällig. Nächste Woche wird’s sicher besser.“ Gefragt seien jetzt Daunen- und Federbetten sowie Wohnmöbel.

Andrea Kleemann

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2016-01-19 18:13
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