Prädikat: Auch kulinarisch interessant
10.11.2011 | 18:54 Uhr 2011-11-10T18:54:00+0100
Das neue Magazin „Revier für Genießer“ widmet der Bottroper Gastronomie-Szene einen Schwerpunkt. Neun Restaurants werden charakterisiert.
Auf der Suche nach einem ansprechenden Angebot werden die Liebhaber des guten Essens und anderer Genüsse auch im Ruhrgebiet fündig. Damit ist das Themenspektrum des Magazins „Revier für Genießer“ beschrieben, dessen erste Ausgabe nun auf den Markt gekommen ist. „Gastronomisch ist das Ruhrgebiet gut aufgestellt“, schreibt Chefredakteur Michael Köster im Editorial, und zum Beweis für diese These widmet das Heft der Bottroper Gastronomie-Szene einen Schwerpunkt. „Nicht nur als Innovation City, sondern durchaus auch kulinarisch interessant“, lautet das Urteil.
Die Auswahl der schönsten Bottroper Restaurants nennt neun Adressen und beschreibt ihre Charakteristika. Dabei beschränkt sich der Autor nicht auf Beispiele von der Speisekarte, sondern fügt ein wenig gastronomische oder Ortsgeschichte hinzu. Wenn der Leser und Gourmet den Namen Ernst Scherrer, der seit 2010 das Restaurant im Maschinenhaus im Bernepark (Ebelstraße 25a) leitet, bisher noch nicht mit dem Landhaus Scherrer in Recklinghausen in Verbindung gebracht hat, dann weiß er nun Bescheid über die Vorgeschichte des 65-jährigen, der den Kochlöffel nicht aus der Hand legen mag.
Zwei der schönsten Weinlokale der Metropole Ruhr findet der Autor zu seiner Überraschung in unserer Stadt: das „Cello“ (Kellermannstraße 60) in einem kleinen Fachwerkhaus mit romantischem Ambiente, und die Weinbar „Enopolio“ (an der Luggesmühle 3), Weinfachhandel und unkompliziertes Bistro in einem, wie der Autor meint. Im Brauhaus Bottich (Gladbecker Straße 78) kommen Bierfreunde auf ihre Kosten.
Das Haus Lindemann (Im Fuhlenbrock 170) gilt als Beispiel für die Lokal-Karriere von der Kumpel-Kneipe im Schatten der Halde zum eleganten Restaurant: Chefin Monika End wird das Lob gern hören. „Modischen Chic, den man eher in Düsseldorf suchen würde als im bodenständigen Bottrop“, spürt der Restauranttester im Bahnhof Nord auf (Am Vorthbach 10). Ein weiterer Abschnitt ist dem Overbeckshof (Im Stadtgarten 26) gewidmet, in dem der junge Koch Martin Glanz für frischen Wind und anspruchsvolle Küche sorgt.
Die „kleinbürgerliche und liebenswerte Bodenständigkeit des Ruhrgebiets“, es gibt sie auch in Bottrop, stellt der Autor fest. Nämlich im Restaurant des legendären Fußballers „Ente“ Lippens, das unkomplizierten Genuss verspricht (Gungstraße 198).
Eine der angesagtesten kulinarischen Adressen von ganz Bottrop lokalisiert das Genießer-Magazin in Kirchhellen. Allerdings sind die Tage des „La Botte“ gezählt, da Peter Schneider den Umzug nach Schermbeck plant.
19:45
hat für mich nichts mit Gourmet und dem Namen Ernst Scherrer zu tun. Nur den Namen geben und nie selber kochen bringt rein garnichts!
Das Landhaus Scherrer in Recklinghausen ist gut, aber hier in Bottrop wird nur für "normale" Gäste auf niedrigem Niveau gekocht .
In Bottrop gibt es nur ein Restaurant, das man seit Jahren empfehlen kann: La Botte in Kirchhellen.
Ansonsten nur noch Rosin in Dorsten!