Polizei spricht von entspanntem Einsatz zu Karneval

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Was wir bereits wissen
Eine Schlägerei wurde unterbunden. Die Feuerwehr meldet dagegen viele Einsätze aufgrund alkoholisierter Jugendlicher.

Bottrop..  Von einem recht entspannten Rosenmontag spricht man bei der Polizei am Nachmittag, die zur Vorbeugung ähnlicher Übergriffe wie in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten mit deutlich mehr Kräften im Einsatz war als üblich.

Zwei Männer, die sich ganz offensichtlich prügeln wollten, haben die Beamten in Gewahrsam nehmen müssen. „Die beiden wollten sich nicht beruhigen und standen kurz vor einer Schlägerei“, erklärte Polizeisprecher Michael Franz. Das hätten die Polizisten unterbunden und die zwei vor einer Straftat bewahrt.

Regenschutz unter den Arkaden

Auf dem Ernst-Wilczok-Platz griffen Polizisten ein, weil sich zu viele Menschen direkt vor dem überdachten Eingang des Rathauses drängelten. Um die 500 überwiegend junge Leute hatten in den Arkaden Schutz vor dem Regen gesucht. „Dort ist dann niemand mehr durchgekommen“, begründete Franz den Einsatz der Beamten. Die zumeist Jugendlichen seien der Aufforderung, Platz zu machen, gefolgt. Viele seien dann zum Kirmesbesuch aufgebrochen.

Relativ viele Karnevals-Einsätze fuhr der Rettungsdienst der Feuerwehr am Rosenmontag. „Es war schon mal mehr zu tun, aber es war auch schon mal ruhiger“, sagte am Nachmittag ein Feuerwehrsprecher. Vor allem alkoholisierte Jugendliche hätten viele Einsatzfahrten ausgelöst. Dazu kamen Schnittverletzungen durch die vielen Flaschen-Scherben rund um den Ernst-Wilczok-Platz. Mit Schnittwunden hatten auch die Helfer der DRK-Station an der Gladbecker Straße zu tun, Alkohol-Ausfälle waren hier seltener.