Peter Ryborz will Brücke zwischen Wien und Bottrop schlagen

Später dann auf der Tour mit Peter Ryborz hallt sogar ein filmgerechter Schreckschuss durch die Wiener Unterwelt, die mutigen Besucher erhalten Urkunden – die Tour endet mitten auf dem berühmten und belebten Naschmarkt – in einem Kiosk.

Kanalisationsexperte Peter Ryborz, den es 1963 nach dem Tod seines Vaters – er starb bei einem Unfall im Untertagebetrieb einer Essener Zeche – einst von Bottrop nach Österreich verschlug, hat noch viele Pläne. Zunächst widmet sich der Vielseitige seinem „Vienna Untergrundverein“. Mit seinen 1000 Mitgliedern organisiert Peter Ryborz Veranstaltungen und bereitet eine Wanderausstellung mit Partnervereinen in Berlin, in Rom und in London vor. „Ich möchte dieses Projekt einmal auf eine Reise durch Europa schicken“, erläutert der „Vierte Mann“.

Auch über eine neue Ausstellung in Bottrop denkt er nach. Schon seit Jahren versucht der Inhaber des „Wiener Creativbüros“ Brücken zwischen Wien und seiner „alten“ Heimatstadt Bottrop zu schlagen. Bisher jedoch vergebens. „Dabei haben die beiden Städte doch sehr viele unterirdische Gemeinsamkeiten.“