Parteienrunde berät über Straßenausbau

Über den anstehenden Ausbau der Schneiderstraße wird Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder (CDU) im Februar zu einer parteiübergreifenden Gesprächsrunde einladen. Der Bezirksbürgermeister will mit einer Reihe von konkreten Forderungen in dieses Gespräch mit Vertretern der Stadtverwaltung gehen. So wies Schnieder nachdrücklich darauf hin: „Die Anwohner und auch wir sehen durchgängig Tempo 30 auf der Schneiderstraße“. Falls die Stadtverwaltung diese Forderung ablehnen sollten, müsse sie dafür sehr gute Gründe haben und den Bezirksvertretern überzeugende alternative Lösungen anbieten, sagte der Bezirksbürgermeister.

Für Dienstag, 24. Februar, ist das parteiübergreifende Gespräch vorgesehen. Der Bezirksbürgermeister will dafür nicht mehr allzu viel Zeit vergehen lassen. „Alle sagen, auf der Schneiderstraße muss jetzt endlich etwas geschehen“, sagte Schnieder, daher sei es nötig möglichst bald konkrete Pläne für den Ausbau der Straße anzugehen.

Wie berichtet, bilden CDU und SPD in punkto Schneiderstraßen-Ausbau in Grafenwald ein Bündnis. Wie der CDU-Bezirksbürgermeister drängte daher auch SPD-Bezirksvertreter Willi Stratmann zur Eile. Er schlug ebenso wie Grünen-Bezirksvertreterin Sigrid Lange vor, dass die Stadtverwaltung zu der anberaumten Gesprächsrunde das vorläufige Arbeitsergebnis mitbringe, damit die Bezirksvertreter beurteilen können, ob es Fortschritte beim Ausbau der Schneiderstraße gebe.