Parkautobahn lässt die Bürger kalt
30.01.2009 | 19:22 Uhr 2009-01-30T19:22:00+0100Neues von der Kulturhauptstadt im Ausschuss. ÖDP vermisst die Bürgernähe
Nicht alle Kulturhauptstadt-Projekte stoßen im Kulturausschuss auf einhellige Zustimmung. So stellte sich Stefan Krix (ÖDP) die Frage, was die geplante Parkautobahn A 42 mit Kultur zu tun habe. Der Sinn dieses und ähnlicher Leuchtturm-Projekte habe sich den Bürgern noch nicht mitgeteilt. Das wichtigste Kriterium für ihn sei die nachhaltige Wirkung der Projekte für die Stadt, und über diese Nachhaltigkeit könne man trefflich streiten, räumte Dieter Wollek ein. Er verwies aber darauf, dass vieles im Rahmen der Projekte in Bottrop auch tatsächlich der örtlichen Kulturszene zugute komme. Der Kulturamtsleiter berichtete über neue Entwicklungen: Für die Aktion Schachtzeichen, bei der 2010 über Bottroper Schachtanlagen 14 Tage lang Heliumballons schweben sollen, ist ein Sponsor gefunden, ein weiterer im Gespräch und sieben Geldgeber fehlen noch. Auch die Kirchen wollten sich ins Programm einbringen, ein Gottesdienst auf der Bergarena-Halde solle die „local hero”-Woche eröffnen, die Kath. Kirche bereite Kulturtankstellen in Kirchen und eine Lesewand am Stadthaus vor.
SPD- und CDU-Fraktion waren zufrieden mit dem Haushaltsplan, den die Verwaltung vorlegte. So blieb es den kleinen Parteien vorbehalten, Anträge zu stellen, von denen aber keiner eine Mehrheit fand. Herbert Dibowski und Roger Köllner (Grüne) stimmten gegen den Haushaltsplan: „Das ist maximale Stagnation”, so Köllner.
19:39
Der Herr Krix hat immerhin 6,6 Prozent der Bürger hinter sich (wenn es nur nach dem Wahlergebnis geht und das sollte es nicht, auch wenige Stimmen können gute Ideen haben). Zudem kann er kann sehr wohl Bürgernähe vermissen (er sprach nicht davon im Namen aller Bürger zu sprechen).
Und die ÖDP hat hierbei zudem völlig Recht und sicherlich mehr Bürger bei dem Thema hinter sich als das letzte mal ÖDP gewählt haben.
Und eine Partei die doppelt so stark ist wie die FDP und stärker als die Grünen eine Splitterpartei zu nennen ist schon sehr seltsam. Da scheint der Städter wohl eher allgemein was gegen die ÖDP zu haben. Kann man sicherlich auch, wenn man bei SPD oder CDU im Netz hängt:)
07:51
Wenn Hr. Krix der ÖDP der Meinung ist, im Namen der Bürger zu reden, sollte er sich vielleicht einmal die Mehrheitsverhältnisse im Rat anschauen !!!
Er spricht als ÖDP Vertreter für eine wirklich sehr überschaubaren Anteil der Bürger.
ich fühle mich als Bürger jedenfalls NICHT von dieser Splitterpartei ODP vertreten.
Man kann über Sinn oder Unsinn der gesamten Aktion Kulturhauptstadt 2010 diskutieren.
Die Aktion der Parkautobahn finde ich als Bürger der Stadt Bottrop eine der gelungensten, die ohne viel Aufwand allen Bürgern zugänglich ist.
Aber der Partei des Bildungsbürgertums ist dies wahrscheinlich zu popelig. Lieber richtig viele Millionen Euro für Kunstmuseen ausgeben, in die der Normalbürger ohne eine Kunststudium sowieso nicht geht (Siehe auch den Streit um die Aliens am Tetraeder)
13:03
Was bedeutet für den Rat der Stadt Bürgernähe in Bottrop?
Es wird hinter verschlossenen Türen beraten und entschieden, im Rat vorgelegt und dann mit den Stimmen der SPD/CDU Mehrheit verabschiedet.
Nach mehr als einer Generation sind die Bewohner dieser Stadt müde geworden, gegen derartiges mit Bürgerinitiativen oder rechtlich gegen ein derartiges Verhalten vorzugehen.
Die im Gesetz verankerte demokratische Mitbestimmung, der Wille des Volkes und die Bürgernähe wurde soweit aufgeweicht, dass, wer mit den Menschen in Bottrop spricht, immer öfter den Satz hört, die Politiker beschließen, und wir dürfen die Kosten tragen.
10:04
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09:40
Eine PARK-Bundesstrasse, die 224 und eine PARKautobahn, die A40 !
Bei den Staus, hat man dort immer das Gefühl, zu PARKEN.
Ansonsten ist das Konzept der Schwachsinn hoch 10 !
06:29
Hier kann mann nur von Geldvernichtung sprechen das den Bürgern gestohlen wird.