Park setzt auf Hilfe der Polizei

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Das gemeinsame Vorgehen von Polizei, Stadt und Movie Park hat über Pfingsten größere Verkehrsprobleme verhindert. Deshalb will Parkchef Thorsten Backhaus bei einer Nachbesprechung am Freitag im Rathaus auch vorschlagen, das gleiche Konzept auch an Fronleichnam zu fahren, wo erneut viel Besuch erwartet wird.

Grundsätzlich freut sich der Park in den vergangenen zwei Jahren über steigende Besucherzahlen: 2014 zählte der Park 1,3 Millionen Besucher. Das bringt aber auch wieder mehr Verkehr. Und wenn am Vatertag mehr als 20 000 Besucher in den Park stürmen („so viele an einem Tag hatten wir in den letzten zwölf Jahren nicht“), dann erstickt der Verkehr irgendwann im Stau: „Irgendwann geht uns die Straße aus“, sagt Backhaus. Einen solchen Belagerungszustand wie am Vatertag soll Feldhausen aber nicht noch einmal erleben, versichert Backhaus: „Die Nachbarn sind sehr besorgt. Das nehmen wir ernst.“

Der ausgebaute Lohbraucksweg wird für die Anreise noch kaum genutzt, haben Parkleitung und Stadt festgestellt. „Die Straße hilft uns beim Abreiseverkehr sehr“, sagt Backhaus. „Aber die Besucher reisen fast alle über unsere beiden neuralgischen Punkte an.“ Das sind die Kreuzungen Dorstener/Feldhausener Straße und Warner-Allee/Lohbraucksweg. Deshalb haben Stadt und Polizei über Ampelschaltung und Verkehrsregelung den Verkehr über die Dorstener Straße auf den Lohbraucksweg gelenkt und Parkflächen je nach Bedarf geöffnet und geschlossen. „Wir sehen jetzt, dass wir massive Maßnahmen zur Verkehrslenkung brauchen und damit die Hilfe der Polizei“, sagt der Parkchef. Die Absperrungen des Ortskerns hätten sich bewährt und würden deshalb auch an Fronleichnam errichtet.

Einer Klage über Geruchsbelästigung in der Straße Im Mandel sind Stadt und Park auf den Grund gelangen: Aus dem städtischen Kanalnetz waren Abwässer in ein altes Kanalsystem aus Zeiten des Bavaria-Filmparks gelaufen.