Ohne sie wäre die Stadt ärmer
30.09.2008 | 16:22 Uhr 2008-09-30T16:22:00+0200In einer gemeinsamen Aktion suchten RWW und WAZ engagierte Bürger. Bei einer Feierstunde wurden Karl-Heinz Jochheim, Christine Jatzek und Hermann Waschke ausgezeichnet
„Alle haben den Preis verdient, alle leisten unverzichtbare Arbeit”, würdigte Bürgermeister Klaus Strehl die sechs Kandidaten aus Bottrop und ihren Einsatz für die Gesellschaft. „Sie leisten Vorbildliches für das Gemeinwesen ihrer Heimatstadt, ohne dabei im Rampenlicht zu stehen und ohne ihre Taten an die große Glocke zu hängen,” erklärte RWW-Geschäftsführer Lothar Arnold.
Unter diesen sechs Bürgern, die mit Freunden und Unterstützern bei der Feierstunde in der RWW-Betriebsdirektion gespannt das Ergebnis erwarteten, hatten die WAZ-Leser per Mehrheitsvotum über die Preisträger entschieden. Lothar Arnold gab das Resultat der Abstimmung bekannt.
Die meisten Stimmen wurden für Karl-Heinz und Marga Jochheim abgegeben, Begründer der Initiative „Lebenszeichen Tschernobyl”, deren Name für die Bottroper zum Begriff geworden ist, wie Bürgermeister Strehl bestätigte. „Fünf Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe stellte Karl-Heinz Jochheim aus dem Stand ein Hilfsprogramm auf die Beine”, beschrieb Strehl den Ursprung der Aktion. Ungeachtet seines hohen Alters betreut Jochheim die Hilfslieferungen in das weißrussische Mozyr auch heute noch persönlich. Jochheim freute sich sehr über den mit der Auszeichnung verbundenen Scheck über 3000 Euro. Das Geld soll dazu dienen, eine Lücke in der Versorgung hilfsbedürftiger Menschen mit orthopädischem Schuhwerk zu schließen.
Mit dem zweiten Preis, der mit einem Geldgeschenk von 2000 Euro verbunden ist, wurde Christine Jacek ausgezeichnet. Die pädagogische Leiterin des Kinderschutzbundes in Bottrop verbinde in ihrer Arbeit „ausgeprägtes kreatives Talent und große Liebe zu Kindern”, erklärte Bürgermeister Strehl. Mit guter Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis leiste Christine Jacek einen großen Beitrag zur Integration.
Den dritten Preis und 1000 Euro nahm Hermann Waschke entgegen, seit 1961 engagiert beim SV Rhenania 1919. Bürgermeister Klaus Strehl zählte einige der Ämter auf, die der gebürtige Sudetendeutsche in den Jahrzehnte ausgefüllt hat: Waschke, vom Verein zum Jugendleiter auf Lebenszeit ernannt, war unter anderem Trainer und Kassierer und habe sich nie gescheut, Verantwortung zu übernehmen, erklärte Strehl.
Er verband mit der Auszeichnung die Hoffnung, dass diese Beispiele persönlichen Engagements Schule machen könnten. Ob für soziale Zwecke in der Nachbarschaft oder kulturelle Interessen, für den Erhalt der Natur oder bei Schulprojekten - die Bandbreite der Aufgaben sei groß und spreche die unterschiedlichsten Menschen an. „Diese Vielfalt ist ein Segen für das Ehrenamt”, stellte Strehl fest.
Mit Anerkennungspreisen wurde auch der Einsatz der engagierten Bürger gewürdigt, die beim WAZ-Leservotum nicht auf die drei vorderen Ränge kamen. Auch auf sie trifft die Festellung des RWW-Geschäftsführers Lothar Arnold zu: „Mit ihrem uneigennützigen Engagement machen sie unsere Städte facettenreicher, lebens- und liebenswerter.”
Weitere Bilder von der Feierstunde finden sie unter der Fotostrecke
00:22
Hier schleimt´ts
22:24
So ist es. Abends kommen die Menschen erst richtig bin Form. Zum Thema. Ich finde es wirklich toll, wie man mich unterstützt, trotz der Tatsache, dass ich nunmal zur Zeit nicht OB-Kandidat bin. Dafür recht recht herzlichen Dank !!
www.soppe-stefan.de
(so muss ich nach dem Willen des WAZ Chef-Redakteurs der WAZ Bottrop / Lokalteil untezeichen. !)l
21:16
Donnerwetter. 57 Sekunden pro Gespräch...und das ohne Unterbrechung. Scheinen ja richtig nahrhafte Gespräche gewesen zu sein.
19:30
Vielen Dank , liebe User(innen) !!!
254 Anrufe innerhalb von 4 Stunden mit zu über 95 % Zustimmung geben mir RECHT !!!.
Ich bedanke mich bei allen Anrufern für ihre Unterstützung und der Aufforderung solche unmöglichen Situationen abzuschaffenund aufzudecken, welches die WAZ-Lokalredaktion scheinbar nicht schafft!
www.soppe-stefan.de
(P,S. Ich muss nunmehr meine Side angeben, da der Chef Lokalredakteur der WAZ in Bottrop stesocom für ein Synonym hält, obwohl man ohne Probleme mich durch einen Klick ausmachen kann !!)
14:29
Lieber Herr Friese, Herr Chefredakteur des Lokalteils der WAZ Bottrops, liebe kritisch anmerkenden User(innen)!
Das Frau Jatzek für ihr Einkommen ordentliche Arbeit leistet bestreitet hier niemand. Sie liebt Kinder und das ist auch gut so. Wenn Sie, lieber Herr Friese allerdings meinen, dass Frau Christine Jatzek über Gebühr ihre Tätigkeit nachgeht, so sind sie genauso fehlerhaft informiert, wie Sie der Meinung sind, dass ich unter Pseudonym schreibe; über stesocom erreichen sie gem. Verlinkung durch WAZ-Online sofort mein Profil. Zumindest das sollte man als Chefredakteur des Lokalteil der WAZ Bottrop wissen, gell ! Erwähnenswert zu Frau Jatzek möchte ich explizit noch erwähnen, dass sie vom Kinderschutzbund ein gutes Gehalt bezieht, insbesondere wenn man davon ausgehen darf, dass Jatzek ihren Aufgaben,- und Arbeitszeitbedarf selbst koordiniert, sowie sie im Frühjahr 1 Woche, im Sommer 3 Wochen im Herbst 1 Woche und im Winter 2 Wochen bezahlten Urlaub bekommt. Hier sprechen viele Bürger(innen) von einem Traumjob „Hoch 10“. Ihre anderen Kandidaten sind ehrenamtlich tätig! Sie erhalten keinen Cent für ihre überdurchschnittliche Arbeit. Diese Leute, die unentgeltlich etwas für die Armen und Schwachen tun, gilt mein ganzer Respekt. Sie sind die wirklichen Helden des Alltags. Wenn sich nun viele Menschen über den zweiten Platz der Jatzek aufregen, kann ich das wirklich nur unterschreiben, obwohl ich Frau Jatzek, die ich immer als liebenswerte und freundliche Person in Erinnerung halte werde, den Preis auch gönne. Doch muss man im Sinne der Gerechtigkeit objektiv bleiben! Herr Jochheim im übrigen investiert seine gewonnen bzw. mehr als zu recht erhaltenen 3000 Euro für die Hilfe in Tschernobyl, was man von Jatzek nicht sagen kann.
Wie gesagt: Frau Jatzek leistet tolle und bewundernswerte Arbeit, wie hunderttausende in sozialen und karikativen Einrichtungen Arbeitnehmer(innen) auch!!!
Stefan Soppe
Einziger unabhängiger Lokalpolitiker Bottrops
www.soppe-stefan.de
13:21
Den kann man nur Recht geben.Viele Dank Herr Friese .
12:11
Herr Soppe (stesocom),
weder die WAZ-Lokalredaktion noch die Leserschaft haben sich blenden lassen. Frau Jatzek wurde wegen ihres weit über das geforderte Maß hinaus gehende Engagement als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Kinderschutzbundes geehrt und zusätzlich für ihr integratives Wirken. Ihre Vorstellung als Kandidatin war eindeutig und ist unten noch einmal nachzulesen.
Im übrigen verwahre ich mich im Namen der WAZ-Lokalredaktion gegen Ihre immer wieder mal aus der Luft gegriffene Unterstellung der Kumpanei, für die Sie nicht den geringsten Hinweis besitzen. Es ist ja auch so komfortabel, online hinter einem Pseudonym unbewiesene Behauptungen aufzustellen.
Das Votum der Leser - die Sie hier mit einem Federwisch für unaufgeklärt erklären - war eindeutig und von der Redaktion völlig unbeeinflusst.
Und schließlich zu Ihrer Information: Der 2000-Euro-Geldpreis ist kein Geschenk an die Privatperson Christine Jatzek, sondern unterstützt Projekte des Kinderschutzbundes. Sie als ehemaliges leitendes Mitglied dieser Einrichtung müsste das eigentlich freuen.
Michael Friese
Redaktionsleiter WAZ Bottrop
Vorstellung von Frau Jatzek als Kandidatin in der WAZ:
Mit einem ausgeprägten Hang zur Perfektion und viel Akribie zaubert Christine Jatzek für die kleinen und großen Besucher des Kinderschutzbundes peppige Programme aus dem Hut. Ganz egal, ob es sich dabei um die Mutter-Kind-Gruppe oder die zahllosen Kinderprojekte dreht. Dröge Standards hat die pädagogische Leiterin nicht in ihrem Repertoire. Die vielfältigen Aktivitäten dokumentiert die 52-Jährige liebevoll in Fotoalben. Doch nicht nur den Kleinsten widmet sie ihre Aufmerksamkeit. Beim Internationalen Frauentreff stehen die Kinder nur indirekt im Fokus. „Starke Mütter, starke Kinder, heißt die Devise. Um für einen Tag den Alltagsstress hinter sich zu lassen, stehen u.a. Fußtherapien und Meditation auf dem Programm.
10:42
Christine Jatzek ist ein Synonym für eine Kumpanaienwirtschaft der Stadträte Bottrops, wobei die Lokalredaktion der WAZ Bottrop kräftig zu beigetragen hat
Es ist für in karikativen Einrichtungen ehrenamtlich arbeitenden Menschen unfassbar, dass durch Mithilfe des gesamten Stadtrates der Stadt Bottrop eine Mitarbeiterin, die für ihre Arbeit hervorragend entlohnt wird, sowie ihre Arbeitszeit selbstständig einteilen kann, mit einem Geldpreis von € 2000,00,-- für den 2. Preis bei der Abstimmung Helden des Alltages belohnt bzw. entlohnt wird. Insbesondere die WAZ Lokalredaktion, die sich bei der Kandidatenliste scheinbar völlig blenden lies, zeigte ihre totale redaktionelle Inkompetenz. In Bottrop Boy haben mich bezüglich der Aktion und des für mich nicht überraschenden Endergebnis in den letzten Wochen 54 Bürger(innen) angesprochen, warum soetwas eigentlich möglich ist, eine bezahlte Fachkraft im Verhältnis zu ehrenamtlich tätigen Menschen zu positionieren ,und diese durch Mithilfe des Stadtrates auch noch irgendwie auf den 2. Platz zu befördern. Ich konnte nur all`den Leuten den Hinweis geben, dass sie sich an die WAZ Lokalredaktion wenden sollen. Das schlossen alle mit der Begründung aus, dass der Normalbürger eh` nichts ändern kann. Durchaus nachvollziehbar und erschreckend zu gleich. Im Namen aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bottrop möchte ich mich trotzdem bei allen ehrenamtlichen Mitarbeiter(innen) für ihren - vor allem kostenlosen- Tatendrang und Hilfe für arme und schwache Menschen bedanken. Leider macht das diese skandalöse Verhaltensweise der WAZ Lokalredaktion Bottrops, des Stadtrates und der Frau Jatzek nicht wett !!!