OB: Rahmenplan ist der richtige Weg

Beim Neujahrsempfang der Kirchhellener SPD hat Oberbürgermeister Bernd Tischler die Forderung der Bezirksfraktion nach einem Rahmenplan für die Ortsentwicklung gelobt. Es sei an der Zeit, „sich Gedanken zu machen zu den Themen Verkehr, Wohnen und Freizeit." SPD-Ratsfraktionschef Thomas Göddertz nannte als eine der vorrangigen Aufgaben für das kommende Jahr, das Gewerbegebiet am Flughafen Schwarze Heide „schnellstmöglich“ zu entwickeln. Die Sekundarschule, dessen Entstehung jetzt durch eine ausreichende Zahl von Anmeldungen gesichert ist, nannte der Ortsvereinsvorsitzende Willi Stratmann „richtungsweisend, um das Schulsystem in Kirchhellen intakt zu halten“.

Oberbürgermeister Bernd Tischler stellte einmal mehr das Thema Strukturwandel ins Zentrum seiner Rede. Das Ende des Bergbaus im Jahr 2018 werfe seine Schatten voraus in der Tatsache, dass die RAG in diesem Jahr erstmals keine neuen Auszubildenden einstellen werde. Vor dem Hintergrund des anstehenden Verlustes von mehreren tausend Arbeitsplätzen sei der Strukturwandel für die Stadt überlebenswichtig. Wichtige Schritte seien schon gemacht worden: „Die Hochschule ist ein Glücksgriff für unsere Stadt“, weitere Projekte hätten deutlich Fahrt aufgenommen. Mit Blick auf den gewünschten Rahmenplan für die Entwicklung Kirchhellens mahnte Tischler die Einbindung der Bürger in die Planung an: „Hier soll nichts entstehen, was dem gewachsenen Charakter Kirchhellens entgegenläuft.“ Da nickte auch Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder beifällig: Er hatte schon am Mittwoch das gleichlaufende Interesse der Kirchhellener CDU an einer verbindlichen und transparenten Rahmenplanung mit Beteiligung der Bürger signalisiert.