Neue Konzertreihe verbindet Klang, Raum und Kunst

Die ungewöhnliche wie spannende Konzertreihe „Dimension Domorgel“ beginnt morgen im Essener Dom. Sie ist keine klassische „Orgel plus”-Reihe, sondern eine einzigartige Kombination aus Klang, Raum und Kunst und in dieser Form nur im Essener Münster zu erleben. Die „Rhapsody in Blue” von George Gershwin ist der Namensgeber für das erste Konzert von „Dimension Domorgel“. Sie wird in einer Bearbeitung für Trompete und Orgel erstmals im Essener Dom erklingen. Weitere Musik wie die berühmte Toccata und Fuge d-moll BWV 565 von Bach lässt Trompetenglanz und machtvollen Orgelton zusammenklingen. Außerdem erklingt das Konzert für Orgel und Trompete von Tomaso Albinoni oder der 1. Marsch der Reihe „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar.

Die Ausführenden sind Reinhold Friedrich, Trompete, und Domorganist Sebastian Küchler- Blessing. Mit Friedrich ist einer der führenden Trompeter der Welt zu Gast. Seit seinem Erfolg beim internationalen Musikwettbewerb der ARD 1986 auf allen großen Podien der Welt zu Hause, zählt er zu den prägenden Musikern unserer Zeit.

Der Raum des Münsters l ässt sich in vielen Dimensionen betrachten: geschichtlich, kunsthistorisch, spirituell und räumlich. Die Reihe führt die Dimensionen von Raum und Instrument zusammen: ergänzend zum solistischen Spiel tritt die Domorgel in vier Konzerten jährlich in den Dialog mit anderen Instrumenten, Kunstformen wie Stummfilm, Literatur, Tanz, bildende Kunst und Musikern. Dabei werden nach und nach sämtliche Bereiche der Kirche von den unterirdischen Krypten bis hoch zur Äbtissinnenempore oder der uralten Ida-Säule einbezogen.