Nachbarn schauen sich den Neubau von innen an

Neben jungen Leuten, die ihre Karriere noch vor sich haben, nutzten auch längst gestandene Bottroper den Tag der offenen Tür, um sich im Neubau an der Lützowstraße gründlich umzusehen.

„Ich komme aus der Nachbarschaft, vom Eickholtshof“, erzählt zum Beispiel Ingrid Lazar. „Es ist für mich interessant zu gucken: Wie sieht das Gebäude von innen aus.“

Roswitha Kirchmann verbindet mit ihrem Besuch an der modernen Hochschule ein ganz konkretes Anliegen. Sie will sich einen 3-D-Drucker in Aktion ansehen – die Bottroperin soll nämlich ein auf diese Weise produziertes neues Knie bekommen. So nimmt sie mit ihrer Freundin Lisa Gries an einer Führung über den Campus teil. Und die sagt: „Ich finde es unheimlich spannend. Hier ist alles offener, als ich es mir vorgestellt habe.“ Als das Gebäude errichtet wurde, habe sie „einen kleinen Schlag“ bekommen, weil es von außen so duster auf sie wirke – „aber innen ist alles hell.“ Auch Anwohner Theo Kusenberg schaut sich auf dem Campus um. „Wir Anwohner hatten ja Befürchtungen, was das Parken an der Hochschule angeht. Wir haben gedacht, dass es mehr werden würde“, erzählt der Bottroper. Seine Erfahrung heute: „Es ist gut organisiert.“

Insgesamt mindestens 500 Leute, schätzt Sven Manshon (Dezernent Studierendenservice), haben den Tag der offenen Tür besucht: „Wir sind richtig begeistert. Man merkt, dass der Neubau Leute zieht.“