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Mit Mut aufm MOK

20.06.2007 | 09:05 Uhr

Das mobile Klettergerüst war natürlich die Attraktion beim Klosterfest. Mehrere hundert Besucher standen Schlange für preiswerte Leckereien. 80 Mitarbeiter planten vier Monate für die Feier

Ganz nach dem Motto "Wir laden ein, wir suchen auf und freuen uns über Begegnung" hieß das Jugendkloster viele Gäste willkommen. "Begegnet" sind sich mehrere hundert Besucher, von ganz jung bis zu den Senioren, die von Reibekuchen und Steaks, Getränken und waghalsigen Klettermanövern angelockt wurden.

Vor dem Vergnügen gab's aber erst einmal Kirche: Dicht aufgereiht auf Bänken lauschten die Kirchhellener unter einem Zelt dem Gottesdienst der Pater. Drumherum duftet es allmählich nach sich erhitzender Grillkohle und nach goldgelben Reibekuchen. Zum Abschluss des Gottesdienstes spielt eine Liveband mit Saxophon und Keyboard.

An den einzelnen Ständen präsentierten sich dann Kloster-eigene Gruppen wie die Leiterrunde und die Lektoren. Anhand von Fotocollagen, Infoblättern und Gesprächen erläuterten sie ihre Arbeit. Ungeduldig wartete eine kleine Gruppe von Kindern da schon vor einer blau-roten Hüpfburg. Etwas sehnsüchtig blickten daneben die Eltern in Richtung Getränkestand.

"Natürlich liegt der Fokus unserer Arbeit auf der Jugendarbeit", sagt der 32-jährige Pater Benedikt Kisters von den Redemptoristen. "Dieser Klostertag soll aber auch alle anderen Interessierten anlocken und so kommen jedes Jahr Menschen aus Kirchhellen, Dorsten und Gladbeck, um mit uns hier einen schönen Tag zu verbringen."

Eindeutig Hauptattraktion des Klosterfestes war das riesige, dreieckige Klettergerüst MOK. Abgesichert durch Seile und festen Karabinerhaken konnten hier Kinder ihren Mut und ihr Geschick beweisen. Im Kloster selbst wurde stündlich eine Powerpoint-Präsentation über das Kloster und dessen Arbeit angeboten.

Die kennt Familienvater Franz-Josef Eikenkamp sicherlich, denn er kommt seit 12 Jahren zum Klosterfest und hilft selbst für ein paar Stunden beim Getränkestand mit: "Das Angebot variiert von Jahr zu Jahr und das macht dieses Fest so interessant."

Knapp vier Monate lang planten 80 Mitarbeiter das Klosterfest. Zu den mitwirkenden Kräften gehörten die Träger des Klosters, die Redemptoristen, die Jugendförderung "Philipp Neri e.V." und das Jugendhaus Kirchhellen. Es geht bei dem Fest nicht darum, einen möglichst hohen Erlös zu erzielen. So waren die Preise für Essen und Getränke recht moderat, sie reichten von 50 Cent bis zu zwei Euro.

Von Jörn Heyenrath

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