Maegie Koreen: Die Liebe zum Pott
29.01.2009 | 00:01 Uhr 2009-01-29T00:01:00+0100
Bottrop. Die Chanteuse aus dem Ruhrpott, Maegie Koreen, präsentiert gemeinsam mit weiteren Künstlern ein literarisches Chansonprogramm – auch in Bottrop. Es ist so etwas wie eine Liebeserklärung an die Region.
„Ich lebe gerne im Ruhrgebiet” – mit diesen Worten kann man ein Gespräch einleiten, muss man aber nicht. Maegie Koreen nimmt man diesen Satz sofort ab. Sie strahlt dabei. Kein Wunder, dass die „Ruhrpottpflanze” (wie sie sich selbst gerne nennt) auch ihre Heimat in ihr künstlerisches Schaffen miteinbezieht. In der Vergangenheit, Gegenwart und auch in der Zukunft.
Ihr Projekt „RuhrChansonale” wurde, bereits 2008, von einer internationalen Jury als eines der offiziellen Twins-Projekte für das Programm der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010 ausgewählt. Dabei will die „RuhrChansonale” die „Kraft der europäischen Liedkultur in einem Konzertformat präsentieren, bei dem viele Chansonkünstler aus den Twins 2010-Partnerstädten auftreten können und dabei auf ihre Mitstreiter aus den Ruhrgebietsstädten treffen”. Ein Termin für Bottrop steht schon jetzt fest: Der 19. März 2010. Dabei wird eines im Vordergrund stehen: „Der Twins-Gedanke ist auf Nachhaltigkeit angelegt. Es ist eine Basis, um weitere künstlerische Aktivitäten auch auszubauen”, so Maegie Koreen.
Wer allerdings bis zum nächsten Jahr schlecht auf Maegie Koreen und ihr musikalisches Schaffen verzichten kann, sollte sich unbedingt einen Termin im März freihalten. Am besten noch Freitag, den 13. Dann nämlich kommt Maegie Koreen in den Kammerkonzertsaal des Kulturzentrums August Everding. Veranstalter ist die „Lebendige Bibliothek”. Das Programm: Nicht neu, aber immer wieder gerne gesehen. Der Titel: „Mensch, Ruhrpott! – Chansons und Lieder aus der Heimatstadt”. Damit hat die Chansonsängerin und Autorin ganz bewusst ein Format entwickelt, das die vielseitigen Themen des Ruhrgebiets beinhaltet, und das ein Stück weit auch so etwas wie eine Liebeserklärung an die Region ist.
Mit Maegie Koreen stehen immer auch andere Künstler aus dem Ruhrpott auf der Bühne. „Mensch Ruhrpott!” bedeutet eben auch „Identität” und ist damit das Zauberwort für neue Lieder, Themen und Talente aus unserer Heimatstadt Ruhrgebiet”, betont die Chanteuse.
Heute sagt Maegie Koreen auch: „Es ist eine ganz bunte Revue geworden.” Bunter Inhalt, das ist, wenn Dichter- und Musikerwelten zusammengebracht werden, klassisches Repertoire mit Neuartigem verbunden wird. Der Abend beginnt, wie passend, ganz lyrisch mit Kurt Tucholskys „Bergmannslied”. Auch Herbert Grönemeyers „Currywurst” gehört ganz klar dazu. „Es geht schon im ersten Teil der Revue sehr ans Herz”, verrät Maegie Koreen. Eine Revue des Lächelns, Spiegelbild der Pottkultur, mitten drin – das ist es, was Maegie Koreen und Künstler wie beispielsweise Rolf Gildenast, Wolfgang Sternkopf oder Jessica Burri auf die Bühne bringen. Auch, und gerade weil sie gerne im Ruhrgebiet leben.
Kartenvorverkauf
Karten für die Veranstaltung gibt es unter 02041 / 70 38 48 oder bei der "Lebendigen Bibliothek" selbst.
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