Linke Attacken auf Kämmerer gehen an der Wahrheit vorbei

Bottrop..  Die boshafte Attacke auf Stadtkämmerer Willi Loeven, die sich DKP-Ratsherr Michael Gerber jetzt im Stadtrat leistete, ist unentschuldbar. Die scharfen Angriffe des Linken auf den Finanzchef der Stadt gehen völlig an der Sache vorbei. Sie lassen Anstand und Respekt vermissen.

Drohendes Desasters

Wegen des drohenden Millionendesasters, das auf die Stadt durch deren Kreditgeschäfte in Schweizer Franken zukommen dürfte, betrieb der DKP-Ratsherr vor laufenden Internetkameras übelste Effekthascherei. Eine Entschuldigung des Kämmerers für die Verwaltung als solche forderte Michael Gerber. Noch immer lässt sich seine Attacke via Ratsfernsehen im Internet verfolgen. Die Wahrheit aber missachtet der DKP-Mann dabei völlig.

Denn Willi Loeven hat wegen der sich leider jetzt abzeichnenden verheerenden Folgen des umstrittenen Franken-Deals längst um Entschuldigung gebeten. Der Kämmerer sah das als nötig an, weil sich durch die Aufnahme der Kassenkredite in der fremden Währung mittlerweile Verluste über 12,4 Millionen Euro in den Bücher der Stadt angehäuft haben. Aufgenommen hatte die Stadtverwaltung zwei dieser Kredite um die Jahrtausendwende und einen dritten im Jahr 2008. Da war Willi Loeven noch gar nicht im Amt.

Die Art und Weise

Als Loeven vor dem Haupt- und Finanzausschuss des Rates, also vor den gewählten Vertretern der Bürgerinnen und Bürger, dennoch um Entschuldigung bat, war auch eine Vertreterin der DKP im Saal. Auf seine Weise hat der Kämmerer dabei auch längst eingeordnet, dass er weder das verheerende Ergebnis des Franken-Kreditgeschäftes verharmlost, noch die Art und Weise gutheißt, wie seine Vorgänger es eingefädelt haben. Dass Willi Loeven dem Rat für die Zukunft ausdrücklich mehr Mitsprache bei derartigen strategischen Entscheidungen in Kreditfragen zusicherte, sagt doch alles. Die frühere Verwaltungsspitze dagegen war das jetzt so teure Kreditgeschäft ohne jede Rücksprache mit dem Rat eingegangen.