Kunstfelsen lockt wieder mit Klängen

Frühlingstemperaturen laden wieder ein zum Ausflug mit den Fahrrad entlang von Emscher und Rhein-Herne-Kanal machen ein Wiedersehen mit einem „alten Bekannten“ der internationalen Ausstellung Emscherkunst möglich. Der Bottroper Bernepark - auch einmal Ort der „Emscherkunst“ - liegt in der Mitte zweier spannender Ziele. Jetzt erklingt in Gelsenkirchen-Hessler aus dem 12 Meter hohen Kunstfelsen „Monument for a Forgotten Future“ – im Volksmund auch der „singende Berg“ genannt – wieder die Symphonie der schottischen Rockband Mogwai. Damit die Technik keinen Schaden nimmt, wird die Soundinstallation während der Wintermonate abgestellt. Das Gemeinschaftswerk der Künstler Olaf Nicolai und Douglas Gordon mit Mogwai hat sich mittlerweile zu einem geheimen Lieblingsplatz vieler Besucher im neuen Emschertal entwickelt.

Zu den verbliebenen Kunstwerken der bisherigen Emscherkunst-Ausstellungen gehören auch die Fußgängerbrücke „Slinky Springs to Fame“ des Frankfurter Architekten Tobias Rehberger über den Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen oder der tanzende Strommast „Zauberlehrling“ des Berliner Künstlerkollektivs Inges Idee. Alle von Bottrop bequem mit dem Rad zu erreichen.