Konradschule bekommt neue Treppenanlage

Zunächst müssen die alten Stufen weg. Dafür sorgt der Mann am Elektroschlaghammer: Robert Hammer.
Zunächst müssen die alten Stufen weg. Dafür sorgt der Mann am Elektroschlaghammer: Robert Hammer.
Foto: FUNKE FotoServices
Was wir bereits wissen
Der Zahn der Zeit hat seine Spuren hinterlassen und die alten Stufen absacken lassen, Stolperkanten bargen Unfallgefahr. Stadt inverstiert jetzt 40 000 Euro in die Neuanlage.

Bottrop..  Verschlafen wirken die Schulgebäude im Stadtgebiet jetzt in den Sommerferien, doch der Eindruck täuscht: Während sich Kinder, Eltern und Lehrer vom Schulalltag erholen, rumoren in den Schulen die Handwerker. So auch in der Konradschule im Fuhlenbrock. Die Treppenanlage zum hinteren Schulhof muss erneuert werden, außerdem sind noch Malerarbeiten im Keller zu erledigen. „Die Arbeiten sind umfangreich und werden die gesamten Ferien beanspruchen“, stellt Dirk Göttlich, Abteilungsleiter Bauunterhaltung im Fachbereich Immobilienwirtschaft der Stadt, fest. „Zu Schulbeginn wird aber alles fertig sein!“

Neugierig beobachten die Mädchen und Jungen des Offenen Ganztags (OGS) die Handwerker - endlich ist mal was los auf dem Schulhof. Nachdem einer der beiden Treppenaufgänge zum hinteren Schulhof bereits im vergangenen Jahr erneuert wurde, ist nun der zweite dran. „Das Gebäude stammt aus den 50er Jahren“, erläutert Dirk Göttlich und natürlich habe der Zahn der Zeit an den Treppenstufen genagt. „Sie sind teilweise abgesackt und haben Gefälle nach hinten, so dass das Wasser darauf stehen bleibt. Das ist gefährlich.“

Unfallstellen werden beseitigt

Zudem sind im Laufe der Jahre Stolperkanten entstanden, die zwar immer wieder beigearbeitet aber nie wirklich behoben wurden. „Diese Unfallstellen werden nun mit der Neuanlage der Treppe beseitigt“, so Göttlich.

Dazu müssen die Geländer abgeschraubt und die Natursteinblöcke, die derzeit den Stufen aufliegen, beseitigt werden. Kein leichtes Unterfangen, denn die Blöcke sind schwer, müssen zunächst zerschnitten werden. Ersetzt werden sie fortan durch dünnere Granitplatten, die vor Kopf poliert, auf den Trittflächen aber rutschhemmend gearbeitet sind. Der Untergrund der Stufen wird mit einer Drainage mit Entwässerungsplatten aufgearbeitet. „Künftig läuft die Feuchtigkeit durch die Fugen nach unten ab“, erklärt Bauleiter Matthias Daniel. Sehen wird man von der Drainage nichts, denn abschließend wird der gesamte Treppenbereich verputzt und gestrichen.

Feuchtigkeitsschäden, die sich unter der alten Farbe zeigen, werden dabei natürlich auch beseitigt. „Die Drainage unter den Stufen wird künftig verhindern, dass Feuchtigkeit - und im Winter somit auch Frost - ins Mauerwerk eindringen“, so Daniel. Das alte Geländer aus den 50er Jahren wird aufgearbeitet und künftig - um Korrosionsschäden zu vermeiden - an den Seiten der Treppen befestigt.

Während draußen die Treppenanlage in Stand gesetzt wird, werden im Inneren des Gebäudes restliche Malerarbeiten erledigt. Hier wurde bereits während des laufenden Schulbetriebs der Garderobenbereich erneuert, sowie ein neuer Raum für den OGS geschaffen.