Klinik erhält Gütesiegel

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Knappschaftskrankenhauses wurde mit dem Siegel der Deutschen Herniengesellschaft ausgezeichnet. Dieses Siegel erhalten nur Fachkliniken, die eine große Erfahrung in der Hernienchirurgie nachweisen, etwa bei der Behandlung von Leisten- oder Zwerchfellbrüchen. Pro Jahr werden im Knappschaftskrankenhaus über 500 Leisten-, Narben-, Nabel- und Zwerchfellbrüche operiert.

„Unter der Führung von Oberarzt Dr. Bernhard Limper hat mein Team hervorragende Arbeit bei der Einführung und Umsetzung der Qualitätssicherungsmaßnahme geleistet“, lobt Chefarzt Dr. Klaus Peitgen. „Der nächste Schritt wird die Zertifizierung als Kompetenz-Zentrum sein, schließlich gehört die Hernienchirurgie zu unserer Kernkompetenz im Hause“, erklärt der Chefarzt.

Leisten- und Narbenbrüche gehören zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen. Um die Qualität von Hernien-Operationen sicherzustellen und zu verbessern, wurde die gemeinnützige Gesellschaft Herniamed, ein bundesweites Netzwerk von Hernien-Experten, gegründet. Diese Gesellschaft rief die internetbasierte Qualitätssicherungsstudie ins Leben. Ein zertifiziertes Hernien-Zentrum ist demnach eine medizinische Einrichtung, der das Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ verliehen wurde. Dieses Siegel erhalten ausschließlich Fachkliniken mit dem Schwerpunkt Allgemein- und Viszeralchirurgie, die als Hernien-Experten große Erfahrungen in der Hernienchirurgie nachweisen, ihre Behandlungsergebnisse offen legen und etliche andere Kriterien erfüllen.