Kleine Entdecker erkunden ihren Stadtteil Batenbrock

Im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, hat sich auch in Bottrop ein Bündnis gegründet, um mit Kindern Bildungslandschaften spielend zu erkunden und zu gestalten.

Kooperationspartner sind der ABA Fachverband, das Spielmobil der Stadt, der Verein „Kunstreich im Pott“ und der Abenteuerspielplatz Devensstraße des BDKJ. Letzterer war Gastgeber der Auftaktveranstaltung, bei der Kinder unter dem Motto „Entdecker gesucht“ eine Woche lang Batenbrock erkundeten.

Ausgehend vom Abenteuerspielplatz Devensstraße und ausgerüstet mit Stadtteilkarte, Kamera und GPS-Geräten ging es jeden Tag in eine andere Richtung. So entdeckten die Kinder sowohl bekannte als auch völlig neue Orte in ihrem Stadtteil, die fotografiert, in die Karten eingetragen und mit GPS-Wegpunkten markiert wurden. Daneben lockten der Abenteuerspielplatz bei strahlender Sonne über 120 Kinder und viele Erwachsene an.

Am letzten Tag wurde die fleißige Vorarbeit aller belohnt, denn es ging auf drei Routen auf eine spannende Erkundungstour. Mit den GPS-Geräten wurden die Kinder durch den Stadtteil geleitet, wo sie zahlreiche Wegpunkte finden und kleine Rätsel lösen konnten. Ziel war der Spielplatz im Batenbrockpark, der die Kinder zum Verweilen einlud. Zum Mittagessen ging es dann in das Jugendheim von St. Joseph. Anschließend machten sich alle drei Gruppen gemeinsam auf den Rückweg.

Die Kinder haben in dieser Woche ihren Stadtteil mit offenen Augen erkundet, vieles in Fotos festgehalten und mit Hilfe von Fotocollagen dokumentiert. Jetzt geht die Stadtteil-Entdeckung in die nächste Runde und da ist auch mal „zuhören“ gefragt. Denn der Batenbrockpark wird der Veranstaltungsort der nächsten Projektwochen sein. Vom 27. bis zum 30. April und vom 4. bis zum 8. Mai steht das Spielmobil täglich von 14 bis 17 Uhr im Batenbrockpark. Neben den Erkundungstouren wird der Musiker Ingo Stanelle mit den Kindern Klanginstrumente bauen und die Filmemacherin Ulrike Korbach einen Trickfilm drehen, den die Kinder noch entwickeln müssen.

Das Organisationsteam freut sich auf viele Entdecker und Forscher, die ihren Stadtteil auch einmal hörbar machen wollen und sich kreativ an der Entstehung eines Trickfilmes beteiligen möchten.