Wechselhaftes Wetter gut für den Spargel
20.05.2012 | 17:41 Uhr 2012-05-20T17:41:00+0200
Das wechselhafte Wetter der letzten Wochen hat dem Spargel gut getan. „Das ist in diesem Jahr normaler Spargel, der super schmeckt”, freut sich Melitta Aldenhoff-Trümper. Außerdem erhalte er sich so das Alleinstellungsmerkmal. „Diesmal haben wir nicht Spargel, Erdbeeren und Himbeeren gleichzeitig.”
Gemeinsam mit ihrem Mann Andreas und zahlreichen Helfern hat Melitta Aldenhoff-Trümper den 22. Spargel-Bauernmarkt auf ihrem Hof am Overhagener Feld organisiert. „Aber ohne die vielen helfenden Hände würde das gar nicht funktionieren.” Und dank des sonnigen Wetters nutzten Tausende von Besuchern den Samstag oder Sonntag zu einem Bummel über den kleinen Bauern-Markt. „Der Besuch war sehr gut. Im Vergleich zum letzten Jahr mussten wir den Parkplatz verdoppeln”, resümierte Melitta Aldenhoff-Trümper.
40 Händler
Aber es stand nicht nur Spargel auf der Speisekarte. Saftige Steaks, knusprige Reibekuchen, natürlich auch scharfe Curry-Wurst und wie in jedem Jahr herzhafte Waffeln von den Kirchhellener Waffelfrauen verwöhnten den Gaumen. Beim Hofrundgang sorgten Kunsthandwerk wie Schmuck, Holzspielzeug, Deko für Haus und Garten, Blumen und Kräuter für ein buntes Marktbild. Insgesamt präsentierten 40 Händler ihre Produkte.
Dennoch immer im Mittelpunkt: der Spargel. Ob im Reibekuchen, im Erbsensalat, mit Nudeln oder frittiert. Überall war das schlanke Gemüse mit dabei. „Interessant ist es doch, wenn der Spargel nicht nur klassisch mit Hollandaise gegessen wird, es gibt so viel schöne Rezepte“, macht Aldenhoff-Trümper Appetit auf das „königliche Gemüse”.
Bis der Spargel aber servierbereit ist, muss eine Menge Arbeit investiert werden. „Wir klauen den Pflanzen den Spargel sozusagen”, verrät die Bäuerin. Vor dem Verzehr wird er aber gereinigt und auf zwei Grad heruntergekühlt. „Sonst arbeitet der Spargel weiter und verfärbt sich”, erklärt Aldenhoff-Trümper.
Damit auch die Kinder den Spargel und andere frische landwirtschaftliche Produkte aus der Region schätzen lernen, gab es wieder die Kinderolympiade. Während sich der Nachwuchs auf Stroh- und Hüpfburg austoben konnte, wurde beim Spargelquiz der Kopf gefordert. „Die Kinder konnten sich anschauen, wie der Spargel verarbeitet wird und haben dann Fragen dazu beantworten können. Natürlich hat jeder Teilnehmer eine Urkunde bekommen”, so Aldenhoff-Trümper.
Kinderolympiade
Die 7-jährige Hannah zum Beispiel war schnell auf den Geschmack gekommen: „Jetzt weiß ich so viel über Spargel, und geschmeckt hat er auch. Das dürfen meine Eltern jetzt öfter kochen.”
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