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Stadt plant in Kirchhellen drei Kanalbaustellen

06.01.2016 | 18:17 Uhr
Stadt plant in Kirchhellen drei Kanalbaustellen
Beim Neubau des Kanals an der Hackfurthstraße soll auch der Gehweg auf der nördlichen Straßenseite erneuert werden.Foto: Thomas Goedde

Neubau an der Hackfurthstraße und Sanierung an der Dorfheide sollen im April beginnen. Starttermin für die Schneiderstraße steht noch nicht fest

Zwei große Kanalbaustellen in Kirchhellen hat die Stadt ausgeschrieben. Von April bis Oktober soll der Kanal unter der Hackfurthstraße zwischen Bottroper und Burgstraße neu gebaut, von April bis September das Kanalsystem an der Dorfheide und am Tappenhof saniert werden. Für den 2,3 Millionen Euro Kanalbau plus Komplettsanierung der Schneiderstraße zwischen Heimersfeld und Bottroper Straße hat der Fachbereich Tiefbau bereits grünes Licht, hatte aber offen gelassen, ob der Bau schon 2016 beginnen kann.

An der Hackfurthstraße soll der Kanal zwischen Bottroper Straße und Burgstraße neu gebaut werden, außerdem sind Bauarbeiten geplant an der Querstraße Wienkamp und an der Parallelstraße Feldstraße. Dabei müssen die Bauarbeiter nicht auf der Kreuzung Bottroper/ Hackfurthstraße selbst buddeln, sagt Tiefbau-Fachbereichsleiter Heribert Wilken. „Die Baustelle beginnt ungefähr in Höhe der Hausnummer 2a. Von dort an ist der Kanal abgängig, auf Deutsch: kaputt.“ Der neue Kanal wird in die Mitte der Fahrbahn der Hackfurthstraße gelegt. Wilken: „Bei dieser Gelegenheit machen wir dort den Gehweg auf der Nordseite gleich mit.“ Dessen schlechter Zustand war auch schon Diskussionsthema in der Bezirksvertretung Kirchhellen gewesen. Die Bauarbeiten sollen nach dem Willen der Stadt bis Ende Oktober erledigt sein; nach Schätzung der Planer fallen dabei fast 3000 Kubikmeter Bodenaushub an.

Noch mehr Boden zu bewegen haben die Baufirmen an der Dorfheide und am Tappenhof, wo zwischen April und September auf einer Länge von fast einem Kilometer das Kanalsystem erneuert werden soll. Das ist bisher nur zum Teil als Trennsystem ausgelegt. Weil das dort verbaute Bitumen zum Teil belastet ist mit Schadstoffen, müssen 2200 Quadratmeter Fahrbahndecke entsorgt werden. Auch für die rund 4400 Kubikmeter Bodenaushub müssen die Baufirmen eine neue Verwendung findet: „Eine Wiederverwendung für den Kanalbau ist nicht vorgesehen“, heißt es in der Ausschreibung.

Anders als für die Schneiderstraße, wo der Fachbereich Tiefbau seit Juni 2015 einen Baubeschluss hat und für das Jahr 2016 auch schon Gelder für die Baumaßnahmen vorgesehen sind, muss die Verwaltung sich nach den Ausschreibungen für Dorfheide und Hackfurth­straße noch Baubeschlüsse von der Politik holen.

Kai Süselbeck

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