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Schnieder: „Wir kriegen das nur zusammen hin“

05.01.2016 | 17:59 Uhr
Schnieder: „Wir kriegen das nur zusammen hin“
Die größte Baustelle im Dorf: Den Neubau von Wohnbau Overhagen an der Hauptstraße betrachtet Schnieder als Chance für den Ortskern.Foto: Thomas Goedde

Das gilt nach Einschätzung des Bezirksbürgermeisters für die beiden großen Aufgaben 2016: den Umgang mit Flüchtlingen und die Gestaltung des Ortskerns

Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder (CDU) betrachtet den Umgang mit den Flüchtlingen in Kirchhellen-Mitte und Feldhausen sowie den Umbau des Kirchhellener Ortskerns als die größten Aufgaben, die der Politik in diesem Jahr ins Haus stehen. In beiden Fällen gelte: „Wir kriegen das nur zusammen hin und müssen dabei die Bürger mitnehmen."

Bei der Aktion „Flüchtlingshilfe Kirchhellen“ sei das bereits in vorbildlicher Form gelungen. Für den Aufbau der Holzhäuser Auf der Bredde stünden jeden Tag 20 Helfer für die Arbeiten bereit. Danach müsse eine Betreuung der Flüchtlinge an den Standorten Bredde, Liboriweg und Holthausener Straße aufgebaut werden.

Neubauten als Chance

„Wir wollen die Menschen begleiten bei Botengängen, auf den Schulwegen und hoffentlich auf dem Weg hinein in die Vereine. Mit den Spenden, die auf den Flüchtlingshilfe-Konten des Vereins „Natürlich Kirchhellen“ eingehen, lasse sich manches finanzieren, was die Stadt nicht leisten könne.

Was bürgerschaftliches Engagement zu leisten vermag, zeige sich eindrucksvoll am neuen Heimathaus am Hof Jünger, das 2016 eingeweiht wird, und beim VfB Kirchhellen, der 150 000 Euro Eigenmittel für den Umbau des Ascheplatzes an der Loewenfeldstraße zum Kunstrasenspielfeld eingeworben hat. Ein wichtiger Erfolg für Kirchhellen sei zudem die erfolgreiche Gründung der Sekundarschule gewesen. „Die muss aber auch ordentlich ausgestattet werden.“ Das neue Verkehrskonzept für das Umfeld der beiden Schulen an der Gregorstraße hält der Bezirksbürgermeister für gelungen. Jetzt müsse feinjustiert werden; und wenn die Sekundarschule 2018 zur Schulstraße umziehe, müsse auch über eine Rücknahme von Regelungen nachgedacht werden: „Wir dürfen die Anwohner dort nicht ohne Not weiter belasten.“

Mit der vom Planungsamt vorgelegten Bestandsaufnahme der Baustruktur in Kirchhellen-Mitte und der einstimmigen Aufhebung der Bebauungspläne für die Haupt- und die Alleestraße habe die Bezirkspolitik erste Leitplanken gesetzt für die weitere Gestaltung des Ortskerns. Die weitere Planung für Gestaltung und Verkehrsführung sollte nach Schnieders Einschätzung begleitet werden etwa von einer Bürgerwerkstatt. Die bereits entstehenden Neubauten an der Hauptstraße sieht der Bezirksbürgermeister als Chance für die Entwicklung der Ortsmitte. „Die Wohnungen werden Kaufkraft ins Dorf bringen und werden auch bereit sein, Qualität nachzufragen beim Einkauf. Hier sind die Immobilienbesitzer gefragt, kluge Vermietungen zu tätigen.“

Kai Süselbeck

Kommentare
09.01.2016
21:44
Schnieder: „Wir kriegen das nur zusammen hin“
von Cooltour2000 | #4

Herr Schnieder ist doch auch nur eine Marionette ohne Durchsetzungskraft gegenüber der Verwaltung und ob diese riesen Klötze an der Hauptstraße eine...
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2016-01-05 17:59
Kirchhellen