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Feldhausen

Im Griff der fünften Jahreszeit

12.02.2012 | 17:35 Uhr

Kirchhellen. Die fünfte Jahreszeit nahm Feldhausen am Wochenende in den Griff. Im Pfarrheim am Vikarskamp waren am Samstagabend im festlich geschmückten Saal die Jecken los. Viele einfallsreiche Kostüme und ein kurzweiliges Programm sorgten für einen stimmungsvollen Abend.

Den hatte Bärbel Katemann den Gästen in ihrer Anmoderation versprochen. Dass sie Wort hielt, wurde schon zum Auftakt des Programmes klar, als die Tanzgarde Blau-Weiß Feldhausen zu flotter Musik anspruchsvolle und ansehnliche Tänze zeigte und die Stimmung im Saal anheizte. Einen Angriff auf die Lachmuskeln starteten als erste Ruth Schmelzer und Christa Specht-Kindler. In Missfits-Manier plauderten beide aus ihrem Leben und gaben Einblicke in ein Trinkverhalten, das sich die Gäste so besser nicht zum Vorbild nehmen. Der heitere Auftritt mit einem Mix aus Musik und Gedicht kam beim Publikum allerdings bestens an und wurde mit großem Applaus verabschiedet.

Storys aus dem Leben wusste auch Heidi Brinkmann zu berichten. „Mein Job ist klasse - ich sitz´ bei Aldi an der Kasse“, so der Running-Gag des Auftrittes, bei dem Heidi aus dem Alltag einer geplagten Kassiererin plauderte.

Ein optisches Highlight stand an: das Männerballett. Sieben Männer in engen weißen Hosen und überhaupt einem überaus ansprechendem Outfit stürmten die Bühne und boten mit Synchrontanz zu Michael Jacksons „Black or White“ mal so richtig was für die Augen der Damen. Nun ja, in Ohnmacht fiel am Ende keine . . .

Dominic Sauer, bekannt vom TSV Feldhausen, erzählte aus seinem Fußballalltag und verschonte er weder Fußballstars noch ihre Schiedsrichter.

Als einzigen Gastauftritt durften Sandy & Nathalie von der „KG Wild Cats“ aus Bottrop ihre starken Tänze zum besten geben, ehe das Duo Georg und Sebastian Hönes das Publikum in seinen Bann zog: Im Stil eines Bernd Stelters wurden aktuelle Geschehnisse in Bottrop aufs Korn genommen, etwa: „Mit der Skihalle geht´s bergab“.

Den Schlusspunkt setzten noch mal die Mädchen der Tanzgarde, die das Publikum erneut zu kräftigem Mitklatschen und -feiern animierten. Das offizielle Programm fand nach rund zwei Stunden sein Ende. Gefeiert wurde aber bis tief in die Nacht.

Kai Kühn

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