Grills und Gäste auf Betriebstemperatur

Gruppenbild mit Grillteams: Von links  Jumbo Schreiner, Brigitte Nielsen („Team Hollywood“), Toto & Harry, Thorsten Legat , Toni Polster („Team Kultkicker“), Janine Kunze, Sonya Kraus („Team Frauenpower“)
Gruppenbild mit Grillteams: Von links Jumbo Schreiner, Brigitte Nielsen („Team Hollywood“), Toto & Harry, Thorsten Legat , Toni Polster („Team Kultkicker“), Janine Kunze, Sonya Kraus („Team Frauenpower“)
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Harte Arbeit hinter den Kulissen sorgt dafür, dass der Grillabend aus dem Movie Park im Fernsehen möglichst entspannt daher kommt. Und auch das Publikum muss seinen Beitrag leisten

Wenn alle Beteiligten ihre Jobs gut gemacht haben, werden die Fernsehzuschauer am Dienstag nach Pfingsten zur besten Sendezeit auf Kabel 1 einen entspannten Grillabend unter Prominenzkollegen sehen mit bestens aufgelegtem Publikum im Movie Park. Was sie nicht sehen werden: der Aufwand, der getrieben wurde, um eben diesen Eindruck zu erzeugen.

„Der Aufbau für die Aufzeichnung läuft schon seit Mittwoch“, sagt Miriam Rappenhöner von der Kölner Agentur, die den Event für „Prosiebensat.1-TV“ betreut. Die Promis von Grillteams und Jury, sofern sie nicht in der Nähe wohnen wie der Dorstener Sternekoch Frank Rosin, residieren im Essener Messehotel „Atlantic“, das Produktionsteam im Bottroper Arcadia und im Gladbecker Van der Valk. Arbeitsbeginn am Aufzeichnungstag ist morgens um acht, enden wird der Arbeitstag erst weit nach Mitternacht. Während Toni Polster, Enie van de Meiklokjes und Brigitte Nielsen noch in den Fliegern aus Wien, Berlin und Kopenhagen sitzen, wird Moderatorin Kathy Weber („Abenteuer Leben“) schon in der „Van Helsing’s Factory“, in der die Maske sitzt, kamerafertig gemacht: Sie muss schon ab Mittag Anmoderationen aufnehmen. Kollege Jumbo Schreiner dreht zeitgleich für den „Red Nose Day“, mit dem die Senderfamilie am 18. Mai Geld für Berliner Straßenkinder sammeln will.

Nach der Mittagspause wird es ernst für die Promis: Pressetermine, Fotoshooting, Trailerdrehs. Nachdem die drei „Dorfrocker“ mit ihrem Song „Das Fleisch ist heiß“ ihren Soundcheck gemacht haben, bittet die Aufnahmeleitung zur Generalprobe. Stimmt der Ton? Passen die Kamerawinkel? Hat jeder alles an seiner Grillstation, was er braucht? Vor den Absperrungen drängen sich derweil die Parkbesucher, um einen Blick zu erhaschen auf die Promis. Für die Zaungäste hat das Produktionsteam keinen Blick, wohl aber für den sich zuziehenden Himmel: Hält das Wetter? Es hält nicht. Aber die Plaza ist überdacht, eigentlich zum Schutz vor der Sonne, die die Premiere 2014 im Wortsinn rot färbte. Und der Wettergott ist so freundlich, die dicksten Schauer in den Pausen zu schicken. Dennoch wird es empfindlich kühl, viele Gäste nutzen die Drehpausen für einen Sprint zum Auto: Jacken und Pullis müssen her.

Nachdem das Publikum eingelassen wurde, gilt es, jeden Platz zu besetzen, der im Blickfeld der Kameras liegt: „Hier ist noch ein freier Platz, dritte Reihe links. Und ganz oben ist auch noch einer!“

Auftritt Christian Oberfuchshuber, der dem Publikum erklärt, was von ihm erwartet wird: wilde Begeisterung, bitteschön. Klatschen, Trampeln, Brüllen, Pfeifen ist gewünscht. Winken dagegen nicht, erklärt Oberfuchshuber: „Das sieht nämlich bescheuert aus, glaubt es mir.“ Und sowieso muss das Publikum sich noch gewaltig steigern: „So können wir natürlich nicht anfangen. Tut einfach so als freut ihr euch, mich zu sehen.“ Nach einer halben Stunde ist das Publikum so angefeuert und auf Betriebstemperatur: Die Show kann starten.