Freie Kostümwahl auf dem Hof Jünger
12.02.2012 | 17:38 Uhr 2012-02-12T17:38:00+0100
Kirchhellen. „Da simmer dabei, dat is prima“, lautete das Motto der diesjährigen Karnevalsparty, zu der die Kolpingsfamilie Kirchhellen am Samstag eingeladen hatte.
Es ist bereits Tradition, dass sich die Kolpingsfamilie mit den Mitglieder so vieler befreundeter Vereine, Gruppen aber auch Einzelpersonen in der fünften Jahreszeit treffen und es mal so richtig scheppern lassen.
Verkleidungskiste
Dabei ließen sich die Organisatoren in den letzten Jahren stets ein originelles Motto einfallen, das sie thematisch füllten und das den Jecken einen Hinweis darauf bot, was sich an diesem Abend als passende Verkleidung anbot. Da gab es zuletzt Schlagworte wie „Energie“ oder „Recycling“. Doch diesmal waren der Fantasie der Partygäste keinerlei Grenzen gesetzt. „Freestyle - jeder wie er will“ hieß die Vorgabe der Kolpingsfamilie, die Gäste durften also richtig tief in die Verkleidungskiste greifen, und davon machten sie auch ausgiebigen Gebrauch: Ob „der Tod“ höchstpersönlich, die Musketiere, Marienkäfer, Clowns oder Hippies - die Närrinnen und Narren trugen Einfallsreichtum auf dem karnevalistischen Laufsteg zur Schau.
Empfangen wurden sie ab 19 Uhr von Hans-Gerd Schaal, der in seinem Hippie-Kostüm aussah, als sei er dem legendären Woodstock-Festivals von 1969 entsprungen. Eine Erklärung hatte er auch gleich mitgebracht: „Da bin ich immerhin groß geworden, das war unsere Zeit!“
Nach dem Abpfiff
Bunt geschmückt waren die Räumlichkeiten im Hof Jünger, wo es ab 19.11 Uhr dann richtig los gehen sollte. Allerdings verzögerte sich der Start ein wenig. „Hier ist natürlich Schalke-Hochburg. Und wegen des Spiels kommen viele erst nach dem Abpfiff“, ahnte Schaal. Eine Art Vorahnung hatte womöglich auch jener Karnevalist in seinem „Tod-Kostüm“ von dem hatte, was sich da gerade im Gladbacher Stadion tat und der ein oder andere im Saal auf dem Handy an aktueller Nachricht bekam.
Aber feiernde Karnevalisten schaffen es bekanntlich immer, die schönste Nebensache der Welt in den Hintergrund treten zu lassen. Und so gaben die anfänglich rund 100 Gäste auch schnell ihrer Partylaune nach und begannen zu den bekannten Partyhits und natürlich jeder Menge Karnevalsmusik zu singen und zu tanzen und sich bestens zu amüsieren.
Bis tief in die Nacht hinein dauerte diese Karnevalsfeier, an deren Konzept man auch gar nichts ändern will.
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