Dressur-Reiter Tobias Nabben freut sich über Doppelsieg

Doppelsieg beim letzten Trophy-Turnier:  Tobias Nabben.
Doppelsieg beim letzten Trophy-Turnier: Tobias Nabben.
Foto: zur Linde
Was wir bereits wissen
Beim Turnier des RSV Linde sicherte sich Nabben den Trophy-Sieg. Beim Finale siegte er auf „Peppo“ vor sich selbst auf „High Pleasure“.

Bottrop-Kirchhellen..  Besser geht’s nicht: Beim Finale der Axa-Trophy in Willich hat Tobias Nabben einen Doppelsieg gelandet. Den Sieg in der Gesamtwertung hatte er schon vorher beim Heimspiel klar gemacht.

Die Trophy besteht aus einer Serie von vier Qualifikationsturnieren mit je einer Dressur Klasse Drei-Sterne-S mit Piaffe und Passage für Nachwuchsreiter bis 30 Jahre. Tobias Nabben war als Führender der Gesamtwertung zum letzten Turnier gereist.

Gemeinsam mit dem Trakehner High Pleasure trabte er zu 70,307 Prozent und setzte sich schon früh an die Spitze. Am Ende war er der Einzige, der sich selbst zu schlagen im Stande war. Für seinen Ritt mit dem Pik Noir-Sohn Peppo vergaben die Richter 73,289 Prozent

Nabben ist ein Schüler von Johann Hinnemann

Damit sicherte sich der ehemalige Schüler von Johann Hinnemann (Teamweltmeister und Teameuropameister in der Dressur 1986/1987 und ehemaliger Bundestrainer Dressur) seinen zweiten Drei-Sterne-S-Sieg mit Peppo, denn nur einen Tag zuvor konnte er beim Turnier auf der eigenen Anlage in Kirchhellen als Sieger vorzeitig den Gesamtsieg perfekt machen.

Als Sonderehrenpreis darf Tobias einen voll ausgestatteten Pferdeanhänger ein Jahr lang nutzen. Nabben hat den Pferdeanhänger einer Dressurreiterin mit Behinderung zur Verfügung gestellt.

Sieg in acht von neun Prüfungen

Beim Heimturnier holte Nabben in acht von neun Prüfungen Siege und Platzierungen. Im Kurz-Grand -Prix siegte er mit Peppo. In einer 2-Sterne-Dressurprüfung Kl S Intermediaire I platzierte er sich mit San Florino auf Platz 4. In der S-Dressurprüfung mit Ducini Why konnte er sich Platz 3 sichern. Eine M-Dressur und eine 2-Sterne M-Dressur gewann er mit Ducini Who. In drei Dressurpferdeprüfungen war er mit Saint Paul Old (Platz 2) Sun of Melbecke (Platz 1) und Feldhausen (Platz 2) erfolgreich.

Die weiteren Platzierungen

Anna Schillak platzierte sich mit Danny de Luca in einer Dressurreiter M-Prüfung auf Rang 4. In der Prüfung Klasse L wurde Gesa Haseke mit Isydor auf Platz 3 gewertet. In der L-Prüfung auf Kandare wurden Gesa und Isydor Fünfte. In einer A-Dressur kam Jaqueline Konrad mit Isabell auf Rang 2.

In einer weiteren A-Dressur starteten Kim Sophie Kubla mit Checker (Platz 2), Carolin Mues mit Scutari (Platz 4). Karolin Kirstein mit Don Diabolo (Platz 5) und Julia Braun (Platz 9). Tina Lienkamp konnte sich mit Collin im Dressurreiterwettbewerb auf Rang 3 platzieren.