Keine „Raststätte light“ an der Industriestraße

Die Böschung verkommt zur wilden Müllkippe.
Die Böschung verkommt zur wilden Müllkippe.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Bezirksvertetung lehnt den Antrag der Linkspartei ab. Doch die Böschung in dem Gewerbegebiet wird nun gereinigt. Die Best muss ran.

Bottrop.. Der Vorschlag der Linken, an der Industriestraße Sanitäreinrichtungen für Lkw-Fahrer einzurichten, ist gescheitert. Den entsprechenden Antrag hat die Bezirksvertretung Mitte in ihrer Sitzung abgelehnt, lediglich Antragssteller Dieter Polz war dafür, Grünen-Vertreter Stefan Voßschmidt enthielt sich.

Übereinstimmend bezeichneten Bezirksbürgermeister Klaus Kalthoff und die Vorsitzende der CDU-Fraktion, Susanne Jungmann, die Pläne als eine „Raststätte light“. So etwas zu bauen sei nicht Aufgabe der Stadt, waren sich die Redner einig, schon gar nicht in der derzeitigen Haushaltssituation. Susanne Jungmann warf gar die Frage auf, ob so etwas überhaupt im Interesse der Stadt liege. Schließlich spreche sich so eine Pausenmöglichkeit unter Fernfahrern herum, die Folge: ein höheres Lkw-Aufkommen.

Neues konnte Kalthoff aber zum von Polz kritisierten Zustand der Böschung verkünden. Die Best räumt dort jetzt erneut auf. 2013 hatte die Reinigung 3000 Euro gekostet, zahlen musste die Allgemeinheit. Der Fachbereich Umwelt und Grün werde anschließend noch die Bepflanzung in Form bringen.