Kasse rät bei IGeL-Angebot zur Prüfung

Über die Hälfte der gesetzlich Versicherten in Bottrop sind nach Einschätzung der Techniker Krankenkasse schon einmal von ihren Ärzten auf die so genannte „Individuelle Gesundheitsleistung“ (im Kurzwort IGeL genannt) aufmerksam gemacht worden. Doch nur 65 Prozent nahmen die angebotene Leistung auch tatsächlich in Anspruch.

Infos im Netz

„Patienten sollten sorgfältig abwägen, ob IGeL-Behandlungen bzw. Untersuchungen ihnen den gewünschten Nutzen bringen“, sagt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW. „Wir empfehlen unseren Versicherten daher, sich gründlich zu informieren.“

Nur jeder Dritte (36 Prozent), der eine „Individuelle Gesundheitsleistung“ angeboten bekomme, hole sich zusätzliche Informationen ein. Bundesweit sei das der schlechteste Wert. Diejenigen, die sich schlau machten, schauten meist auf spezielle Seiten im Internet wie www.igel-monitor.de oder wenden sich an ihre Krankenkasse. .