Johanniter suchen Freiwillige

So manche Laufbahn eines Arztes hat im Freiwilligendienst bei der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) begonnen. Doch nicht nur Abiturienten, auch junge Menschen, die sich nach einer Lehre umorientieren wollen, absolvieren im JUH-Regionalverband Essen, zu dem auch Bottrop gehört, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder sind über den Bundesfreiwilligendienst (BfD) für mindestens zwölf Monate im Hilfseinsatz.

Etwa 70 junge Menschen sind zurzeit im JUH-Regionalverband als Freiwillige aktiv. Das Freiwillige Soziale Jahr beginnt mit einer zweiwöchigen Grundausbildung zum Rettungshelfer, darauf folgt eine zweiwöchige Praxisphase im Rettungsdienst und im Krankentransport.

Nach einer umfassenden Einarbeitung können die Freiwilligen schon bald im Krankentransport oder aber im Einsatzdienst als Fahrer im Hausnotrufdienst sowie beim Transport von Blutkonserven, Organen oder Ärzteteams tätig werden. Die Hausnotrufzentrale stellt nach entsprechender Schulung einen weiteren Einsatzbereich dar wie auch Aufgaben in der Erste-Hilfe-Ausbildung oder der Jugendarbeit.

Vanessa Rode und Etienne Glahn haben das FSJ bereits erfolgreich im Einsatzdienst absolviert. Der 21-jährige Glahn hat sich anschließend bei den Johannitern zum Rettungssanitäter weiterqualifiziert und ist heute bei seiner Ausbildung zum Rettungsassistenten für die Johanniter tätig.

Interessenten an einem Freiwilligendienst bei den Johannitern, müssen keine lange Wartezeit in Kauf nehmen, sondern können jeweils zum Monatsbeginn einsteigen. Aktuell sind im JUH-Regionalverband noch Plätze frei. Interessenten müssen mindestens 18 Jahre alt sein.