Jetzt gegen Grippe impfen lassen
08.10.2012 | 15:10 Uhr 2012-10-08T15:10:00+0200
Bottrop. Solange die Herbstsonne strahlt, mag noch niemand an die nasse und kalte Jahreszeit mit ihren unangenehmen Begleiterscheinungen wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit denken. Doch oftmals bleibt es dann nicht bei grippalen Infekten, auch die richtige Grippe - im Fachjargon Influenza genannt - droht nun wieder. Und dagegen gilt es jetzt vorzusorgen: „In der derzeit noch infektarmen Zeit, bietet sich die Grippeschutz-Impfung an“, empfiehlt Dr. Christian Marga, Leiter des Gesundheitsamtes.
Dramatischer Verlauf
Insbesondere Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranke, Menschen mit vielen Publikumskontakten und solche, die im medizinischen Bereich arbeiten sowie Schwangere sollten sich gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) gegen Grippe impfen lassen. Denn: Wen die Grippe erwischt, der hat zu leiden. Grippe zeigt sich in ihrem akuten und heftigen Verlauf mit hohem Fieber, starken Glieder- und Kopfschmerzen, Krankheitsgefühl sowie Infektion der oberen Atemwege. „Grippe ist eine schwere Erkrankung, die durchaus auch dramatisch verlaufen kann“, warnt Dr. Marga. So entwickle sich beispielsweise bei Asthmapatienten oder Patienten mit chronischer Bronchitis häufig eine Lungenentzündung. Zudem können Folgeschäden an Herz und Atemwegen auftreten, jährlich fordert die Grippe bundesweit Tausende von Todesfällen.
Einen zuverlässigen Schutz bietet nur die Grippeschutz-Impfung, die einmal jährlich im Herbst erfolgen sollte. „Nach der Impfung dauert es allerdings etwa zehn bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz aufgebaut hat“, erläutert Marga. „Daher sollte man sich frühzeitig impfen lassen, also bevor die erste Grippewelle rollt.“
Die Impfung erfolgt einmalig mit einem Pieks in den Oberarm und ist gut verträglich. Manchmal kommt es aber etwa zehn bis zwölf Stunden nach der Impfung zu einer leichten lokalen Reaktion, wie Rötung und Schwellung der Einstichstelle oder einem bewegungsabhängigen Schmerz. Mitunter kommt es auch zu einem leichten unspezifischen Krankheitsgefühl und Gliederschmerzen. „Das ist aber nach zwei bis drei Tagen vergessen“, beruhigt Marga. Menschen, die eine bekannte Allergie gegen Hühnereiweiß haben, sollten sich nicht impfen lassen. Eine Auffrischung während der Saison ist nicht erforderlich.
Das Grippevirus ist unberechenbar, verändert ständig seine Oberfläche und hat eine hohe genetische Variabilität, verändert sich also schnell. „Jährlich ist daher eine neue Grippeschutz-Impfung erforderlich, da der aktuelle Impfstoff stets die entsprechenden Modifikationen des Virus berücksichtigt“, erklärt der Mediziner und stellt klar, dass man dennoch Schnupfen, Halsschmerzen und Husten bekommen könne. „Gegen die einfachen grippalen Infekte, die oftmals fälschlicherweise als Grippe bezeichnet werden, schützt die Impfung nicht“, so Marga. Im Gegensatz zur Grippe habe der grippale Infekt, der ebenfalls durch Viren ausgelöst wird, aber einen leichteren Verlauf.
Die Impfung erfolgt beim Hausarzt. Bei entsprechender Indikation übernehmen die Krankenkassen die Kosten. Geimpft wird mit einem so genannten „Totimpfstoff“. Weitere Infos gibt es im Internet unter www. bzga.de oder ww

23:37
Dei GRippe-Impfung ist so überflüssig wie ein Kropf.
@Hugo60: Nicht unbedingt. Wenn Sie den tiefen Wunsch verspüren sollten, sich mit Schwermetallen und sonstigen Giften, die sich so nett "ADJUVANTIEN" nennen, vollpumpen zu lassen. Für die Spätfolgen kommt da Niemand auf!!!
18:07
Ich habe fertig!!! Scherz bei Seite! Ich habe letzte Woche meine Schutzimpfung mir
geben lassen. Als COPD-Patient kann ich allen,natürlicherst mit Rücksprache des
Arztes,nur empfehlen.