Jetzt fördert Innovation City Wärmepumpen

Für Technik, die auch im Zukunftshaus eingebaut ist, legt Innovation City mit Partnern ein spezielles Förderprogramm auf.
Für Technik, die auch im Zukunftshaus eingebaut ist, legt Innovation City mit Partnern ein spezielles Förderprogramm auf.
Foto: Ralph Lueger
Was wir bereits wissen
Projekt „100 Wärmepumpen Plus“ für Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäuser. Die profitieren von speziellen Flörderprorgammen.

Bottrop..  Für Immobilienbesitzer im Projektgebiet hat Innovation City ein neues Angebot aufgelegt. Die Bezeichnung „100 Wärmepumpen Plus“ zeigt, in welche Richtung es geht. 100 Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern haben die Möglichkeit, sich den Einbau einer Wärmepumpe fördern zu lassen. Zusätzlich ist der Einbau einer Photovoltaik-Anlage und eines Stromspeichers möglich, so dass der Strom, den die Wärmepumpe braucht, direkt im Haus erzeugt wird. Die Pumpe erzeugt Wärme und warmes Wasser, in dem sie der Luft Wärme entzieht.

In einer Modellrechnung für ein „typisches Reihenhaus“ im Projektgebiet beziffern die Verantwortlichen die Kosten für ein Komplettpaket auf 39 460 Euro. Nutzt der Hausbesitzer alle Fördermöglichkeiten, die Bund, Kommune und beteiligte Unternehmen bieten, müsste er noch 14 410 Euro bezahlen – wenn er sich bei der Wärmepumpe auf das „Contracting-Angebot“ der Ele einlässt. In dem Beispiel zahlt er dann noch zehn Jahre monatlich 200 Euro an die Ele.

Als Projektpartner sind – neben der Ele – drei Hersteller von Wärmepumpen und regionale Handwerksbetriebe mit an Bord. Letztere seien bei den Herstellern eigens geschult worden, um die komplexe Technik einzubauen, sagt Stefan Jansen von der Ele. Denn die Vernetzung der Wärmepumpe, mit der Photovoltaik-Anlage und dem Energiemanagementsystem sei nicht so einfach.

Bei einem Informationsabend am Donnerstag, 28. Mai, will Innovation City das Förderprogramm interessierten Hausbesitzern vorstellen. Wer sich zur Teilnahme und Investition entschließt, kommt dann zu einem individuellen Beratungsgespräch beim Energieberater von Innovation City. Dort wird unter anderem geprüft, ob das Gebäude die technischen Voraussetzungen erfüllt. So ist etwa die Dachfläche wichtig für die Photovoltaik-Anlage. Stimmt alles, kommen die Handwerker ins Spiel. Sie planen die Anlage und machen den Interessenten ein Angebot. Insgesamt braucht es drei, um städtische Zuschüsse beantragen zu können. Um die Förderanträge bei Stadt, Bund oder KfW kümmern sich Innovation City und die Unternehmen. „Denn oftmals wirkt die Bürokratie auf Hausbesitzer abschreckend“, sagt Innovation-City-Sprecher Sebastian Bittrich. Das Projekt ist auf 100 Anlagen beschränkt, die ersten Interessenten kommen zum Zuge.