Intensivstation der Kinderklinik in Bottrop generalüberholt

Chefarzt Dr. Martin Günther und Oberarzt Sezgin Ata (links) mit Stationsleiterin Gabi Keldenich in der modernisierten Kinderintensivstation.
Chefarzt Dr. Martin Günther und Oberarzt Sezgin Ata (links) mit Stationsleiterin Gabi Keldenich in der modernisierten Kinderintensivstation.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Am Marienhospital werden Frühgeborene auf höchstem Niveau versorgt. Das Perinatalzentrum erfüllt alle Anforderungen für die höchste Versorgungsstufe.

Bottrop..  Die Kinderklinik am Marienhospital hat die Kinderintensivstation ihres Perinatalzentrums an der Josef-Albers-Straße einer Generalüberholung unterzogen. In der Intensivstation betreut ein Team spezialisierter Neugeborenen-Mediziner und speziell geschulter Schwestern kleinste Früh- und Neugeborenen.

Alle Hände voll zu tun

„Jetzt erstrahlt unsere Station in neuem Glanz“, freut sich Sezgin Ata, Oberarzt der Neonatologie. „Jetzt haben wir wieder alle Hände voll zu tun“, sagte der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. Wie groß die Nachfrage nach Intensivtherapien sei, zeige die große Zahl Frühgeborener. Denn sofort nach Wiedereröffnung der neu gestalteten Intensivstation mussten darauf wieder Frühgeborene behandelt werden.

Unter der Regie von Chefarzt Dr. Martin Günther und Oberarzt Sezgin Ata werden in der Kinderklinik auch extrem Frühgeborene und Säuglinge versorgt. Das Perinatalzentrum an der Josef-Albers-Straße ist auf dem Level 1 eingestuft. Das heißt: Es erfüllt alle Anforderungen für die höchste Versorgungsstufe. Die Versorgung von Früh- und Neugeborenen erfolge in dem Perinatalzentrum auf allerhöchstem Niveau, erklärt Chefarzt Günther.

Mehrmals modernisiert

Die Kinderklinik war seit ihrer Eröffnung Anfang der siebziger Jahre mehrmals modernisiert worden. Für die mittlerweile abgeschlossene Generalüberholung der Kinderintensivstation (K2) war die intensivmedizinische Betreuung zeitweise in den Säuglingsbereich der Kinderklinik verlegt worden. In nur fünf Monaten, so stellt die Klinikleitung heraus, seien die Intensivräume den heutigen Anforderungen angepasst und die Geräte, die zur Intensivtherapie nötig sind, installiert worden.