Integrativer Reit- und Voltigier-Wettbewerb auf Rotthoffs Hof

Prüfungen in Dressur, Geschicklichkeit und Voltigieren standen an.
Prüfungen in Dressur, Geschicklichkeit und Voltigieren standen an.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Es ist das einzige Turnier dieser Art in NRW, so die Veranstalter von der Diakonie. 50 Teilnehmer waren dabei. Erstmals gab es einen Trödelmarkt für Reiter und Pferde.

Bottrop-Kirchhellen..  Rund 50 Teilnehmer gingen Sonntag beim Reit- und Voltigier-Wettbewerb auf dem Rotthoffs Hof an den Start. „Das ist schon relativ viel“, sagte Organisatorin Sabine Ridderskamp. Seit sieben Jahren lädt das Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten zu diesem Wettkampf ein, der vor allem bei den Special-Olympics Prüfungen strengen Regeln unterliegt.

Viel Arbeit und Vorbereitungszeit investierten die rund 40 ehrenamtlichen Helfer. Wobei Ridderskamp kurzfristig noch improvisieren musste: Da drei der für die Prüfungen eingeplanten Pferde krank wurden, war Ersatz gefragt. Gaby Tennagels stellte ihre Stute Peggy zur Verfügung. Jan Langer moderierte den Tag, der mit einer „Spaßveranstaltung“ begann. Das Miteinander von Pferd und Hund gefiel den Beteiligten ebenso wie den Zuschauern.

„In NRW sind wir die einzigen“, erklärte die Organisatorin den besonderen den Wettbewerbs. Denn bis auf einige integrative Ausnahmen gingen Kandidaten mit Behinderungen an den Start. Zum ersten Mal gab es parallel einen Trödelmarkt für Reiter und Pferde. Für die Kinder hatte die Diakonie Spiele und Schminkstand organisiert.

„Man muss doppelt vorsichtig sein“, sagte Ridderskamp über die nötige Aufmerksamkeit auf dem Turnierplatz. Die Anwesenheit vieler Menschen und Tiere verbietet es etwa, über den Platz zu rennen. War das Publikumsinteresse am späten Vormittag noch verhalten, so rechnete die Organisatorin bei den Voltigier-Wettbewerben am Nachmittag mit mehr Zuschauern. „Dann sind immer viele Kinder da.“