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Erneuerbare Energie

Innovation City schlägt erneut Brücke nach Japan

05.09.2012 | 14:52 Uhr
Innovation City schlägt erneut Brücke nach Japan
Oberbürgermeister Bernd Tischler - hier empfängt er den japanischen Generalkonsul Kiyoshi Koinuma (rechts) im Rathaus - ist erneut in Japan zu Gast, um über die Innovation City Ruhr zu berichten.Foto: Birgit Schweizer

Bottrop. Oberbürgermeister Bernd Tischler reist in diesem Jahr zum zweiten Mal nach Japan, um über die Erfahrungen der Innovation City mit der verstärkten Nutzung von regenerativen Energien zu berichten.

Diesmal hat die Reise einen humanitären Hintergrund und ist nicht wirtschaftlicher Natur. Denn das „Deutsch Japanische Synergie Forum Sanriku Fukkou“ startet das Projekt „Summer School“, in dem deutsche und japanische Studenten mit den Bewohnern der vom Tsunami zerstörten nordöstlichen Küstenregion Japans Strategien zu einem erfolgreichen Wiederaufbau entwickeln sollen.

Als Fachmann für ökologische Stadtplanung eingeladen

Tischler ist als Referent über die Nutzung erneuerbarer Energien und ökologische Stadtplanung gefragt. Er soll zwischen dem 13. und 15. September drei Vorträge in den Städten Morioka und Miyako halten und mit den Studenten diskutieren. Am Projekt in Miyako nehmen als Experten beispielsweise auch Dr. Harry Lehmann, Generaldirektor im Bundesumweltamt, und Prof. Ekhart Hahn von der Universität Dortmund, der auch das Projekt „ökocity Berlin“ vertritt, teil.

Der Oberbürgermeister wird zu einem vor Ort organisierten Fußballturnier zu Gunsten der Flutopfer außerdem Sport-Trikots mit auf die Reise nehmen. Die Trikots wurden durch das „Forum junger Unternehmer - Konjungtur“ in Zusammenarbeit mit der Firma „Borgmann Baupart“ und der Zeitschrift „Reviersport“ gesponsert. Schon Anfang des Jahres war „Konjungtur“ mit seinem Spendenaufruf „Help Japan“ und Veranstaltungen für die Opfer der Flutkatastrophe aktiv.

Jährlich ein Treffen zwischen Studenten aus Deutschland und Japan

In der „Summer School Sanriku Fukkou“ soll über mehrere Jahre hinweg einmal pro Jahr im Spätsommer ein Treffen zwischen Studenten aus Deutschland und Japan zum Wiederaufbau von Sanriku, der Küstenregion im Osten Tohokus, stattfinden. „In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und anderen Experten sollen Wege zum Wiederaufbau der durch Erdbeben und Tsunami zerstörten japanischen Küstengebieten der Präfekturen Aomori, Iwate und Miyagi gefunden werden“, erklärt Projektleiterin Gesa Neuert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Küstenregion der Präfektur Iwate, die nicht durch radioaktive Strahlung belastet ist.

nj

Kommentare
23.11.2012
11:53
Innovation City schlägt erneut Brücke nach Japan
von noergler2012 | #5

Also fährt Herr Tischler auf Kosten des Steuerzahlers in die Ferne. Zumindest teilweise vom Steuerzahler finanziert. Würde da nicht auch eine...
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Innovation City schlägt erneut Brücke nach Japan
Innovation City schlägt erneut Brücke nach Japan
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http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/innovationcity/innovation-city-schlaegt-erneut-bruecke-nach-japan-id7063119.html
2012-09-05 14:52
Innovationcity