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Innovation City zum Mitmachen

16.01.2013 | 21:00 Uhr
Innovation City zum Mitmachen
Sie sind Innovation City-Fans: Dr. Ludger Stratmann und Benjamin Eisenberg (links).Foto: Winfried Labus

Bottrop. Innovation City ist Bürgersache und wird es bleiben. Oberbürgermeister Bernd Tischler will erreichen, dass sich möglichst viele Bürger auch in die Erarbeitung des Masterplans für den klimafreundlichen Umbau der Stadt einbringen können. Auftakt der groß angelegten Bürgeraktion soll im kommenden Frühjahr ein so genannter Innovation City-Tag sein.

Wohnungseigentümer und Mieter, Vereine und Verbände, private und gewerbliche Verkehrsteilnehmer, Firmen in der Stadt und in der Region, Betreiber und Nutzer öffentlicher Einrichtungen, auch politische Organisationen in der Stadt sowie in Land und Bund können und sollen auch an dem Masterplan mitarbeiten. „So wird gewährleistet, dass die Belange derjenigen, die für die Umsetzung des Masterplans unerlässlich sind, angemessen berücksichtigt werden“, hofft Tischler.

Innovation City-Tag im Frühjahr

An dem Innovation City-Tag wird sich bis in den Abend hinein in der Stadt alles um das Klimaschutzprojekt drehen. In den Wochen und Monaten darauf können sich die Teilnehmer in ihren jeweiligen Zielgruppen in einer Reihe von Veranstaltungen aktiv in den Planungsprozess einbringen. Ihre Ideen und Arbeit mündet mit in den Entwurf des Masterplans ein, der Mitte des Jahres vorliegen soll. Die Endfassung des Masterplans, der die Akteure des Öko-Projektes benennen und ganz konkret Arbeitsschritte und Finanzierungswege aufzeigen soll, wird der Rat der Stadt voraussichtlich Anfang 2014 verabschieden. „Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wird ein Innovationshandbuch erarbeitet, das am Beispiel der Modellstadt Bottrop verdeutlicht, wie ein klimagerechter Stadtumbau weltweit umgesetzt werden kann“, teilt der Oberbürgermeister dem Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz mit.

Vorher-Nachher-Vergleich

Wie berichtet, arbeitet seit Herbst vorigen Jahres das Büro des renommierten Stadtplaners Albert Speer an dem Plan. Seine Mitarbeiter sammelten eine Fülle von Daten über den Zustand der Gebäude in dem Pilotgebiet, ihren Energiebedarf und die Art ihrer Energieversorgung, und sie trugen das Wissen über die Siedlungsstruktur, den Verkehr zusammen. Anhand der Daten können sie Stärken und Schwächen des Innovation-City-Stadtquartiers erkennen und Chancen und Risiken beim dem Versuch benennen, die CO2-Belastung in zehn Jahren zu halbieren. Der nächste Schritt auf diesem Weg wird eine Art Kataster sein, das aufzeigt, wer alles wo positive Veränderungen im Sinne der Innovation City bewirken kann. Vorgesehen ist auch eine Gesamtenergiebilanz sowie eine CO2-Bilanz für Wärme, Strom und Verkehr. Ein Vorher-Nachher-Vergleich wird also möglich sein - und damit eine Erfolgskontrolle.

Norbert Jänecke


Kommentare
22.01.2013
12:40
Innovation City zum Mitmachen
von rehey | #5

Hallo!

Natürlich würde ich gerne "Mitmachen" und mich daran beteiligen, CO2 einzusparen. Ich habe auch schon etwas getan, wie z.B. den Kauf eines Hybridfahrzeug.

Aber ich muss in meinem Haus eine Menge investieren.
Ich brauche keine Beratung, was ich machen muss. Ich weiß, was an meinem Haus getan werden muss, um die CO2 Produktion deutlich zu verringern.

Und ich bin nicht der einzige. Nahezu alle Eigentumbesitzer wissen, was sie tun müssten, damit ihr Eigentum energetisch auf den neuesten Stand kommt. Wir müssen nicht mehr dazu beraten werden.

Was wir brauchen um "MITMACHEN" zu können ist eine sehr gute, günstige und langfristige Finanzierung.

Die Antwort von Inovation City dazu:"Frag die KFW!"

Ist das alles? Ist nun die Hilfe von Inovation City??

Ich würde auch ein KFW Kredit nehmen, wenn die Laufzeit nicht so inflexibel und die Kredite nicht so teuer wären.

Also Inovation City: JETZT SEID IHR DRAN!!

Helft uns MITZUMACHEN, aber bitte realistisch und vernünftig.

21.01.2013
17:28
Innovation City zum Mitmachen
von cockerspaniel | #4

Innovation City ist Bürgersache und wird es bleiben. Wer glaubt wird selig, denn Herr Oberbürgermeister Bernd Tischler muss zur Kenntnis nehmen, dass sich schon viele Bürgerinnen und Bürger mit dem Thema "Klimaschutz und CO2 einsparen" beschäftigt und Vorschläge erarbeitet haben. Leider wurden die zahlreichen Maßnahmen zur Anpassung des Klimawandel, wie z.B.:
- Bestehende Grün- und Ackerflächen sichern
- Vermeidung von Zerschneidung und Flächeninanspruchnahme
- den Erhalt und Schaffung von Luftleitbahnen und Frischluftflächen oder
- Erhalt, Entwicklung und Vernetzung klimaregulierender Funktionen von Grünflächen
bisher wegen Unkenntnis von der CDU und SPD nicht aufgenommen-
Und wenn man "Innovation City" ernst nimmt, dürften z.B. die 56 Baumfällungen an der Osterfelder Straße, die ein Gutachter sogar als "Stand- und Verkehrssicher" bewertet hat, nicht gefällt werden. Denn diese Allee hat erheblich CO2 reduziert und das klimaschädliche Treibhausgas in Sauerstoff umgewandelt.

18.01.2013
20:05
Innovation City zum Mitmachen
von Wundertuete08 | #3

Mit Hilfe der Bürger hat die Stadt den Titel gewonnen. Die Stadtspitze sah aber nur dass Geld, die Bürger hingegen hatten dieHoffnung, dass die Ziele erreicht werden können. Jetzt ist die Ernüchterung bei den Bürgern angekommen. Unnötige Baumfällungen, Nachverdichtung, Flächenversieglung und auch das Beharren auf den Ausbau der B224 zeigen deutlich, dass bei der SPD und CDU die CO2 Reduzierung nicht von Belang sind.Wir Bürger vermissen bei solchen kontraproduktiven Maßnahmen die Unterstützung der Projektmanager von Innovation City. Alleine durch Haussanierungen und Verleih von E-Autos lassen sich die Schadstoffwerte nicht reduzieren, zumal die Förderprogramme nur den Umfang haben, der auch ohne Innovation City möglich ist. Das Geld was hier verschlungen wird könnte besser eingesetzt werden.

17.01.2013
17:48
Innovation City zum Mitmachen
von tierfreund61 | #2

Alles was der Bottroper Bürger sich wünscht wird im hohen Bogen abgeschmettert. Siehe Unterschriftenaktionen für die Erhaltung des Stenkhoffbads, Büchereien, Grundschulen. Der Erhalt der Bäume an der Osterfelderstr., die Brücke in der Boy, kein Ausbau der B224 zur A52. Der Bau einer Lärmschutzwand an der B224 ohne Ausbau. Kein e Vernichtung von Wäldern und Wiesen für leerstehende Industriegebiete. Usw, usw...
Was soll dann der Quatsch mit Mitspracherecht für Bottroper Bürger? Über uns wird von der Parteispitze nur gelacht!!!

2 Antworten
Innovation City zum Mitmachen
von ogni1 | #2-1

Ich bin voll und ganz ihrer Meinung.

Innovation City zum Mitmachen; aber nur für politische Anhänger der SPD Administration!
von stesocom | #2-2

Völlig richtig! Man ist geneigt dazu zu sagen, dass es sich hier um eine satirische Posse unseres hoch geschätzten Oberbürgermeisters Bernd Tischler (SPD) und seine Vasallen bzw. Gefolge handeln mag.
Lesen Sie dazu auch meine Antwort unter den Kommentar von # 1.
Stefan Soppe

17.01.2013
07:18
Innovation City zum Mitmachen
von ogni1 | #1

". Innovation City ist Bürgersache und wird es bleiben. Oberbürgermeister Bernd Tischler will erreichen, dass sich möglichst viele Bürger auch in die Erarbeitung des Masterplans für den klimafreundlichen Umbau der Stadt einbringen können."
Daß ist doch alles nur Makulatur, seit wann interessiert Herr Tischler, die Meinung "seiner Bürger"
Mit dem abholzen von Alleen oder den Bau einer Transitautobahn, senkt man nicht den Co2 gehalt der Bottroper Luft. Bei der Innovatio City, geht es allein um Tischlers Wahn/Traum.

2 Antworten
Tischler sieht das Brett an der Wand nicht mehr! Er tischlert falsch......
von stesocom | #1-1

Kann ich nur beipflichten. Tischler interessiert die Meinung der Bürger einen Dreck. Im August letzten Jahres hat der Herr Oberbürgermeister zu einer Aussprache bezügliche der katastrophalen Wirtschaftssituation unserer Stadt geladen. Trotz der vielen sehr interessanten Vorschläge wurde darauf keine Rücksicht genommen. Ich habe Tischler am damaligen Abend einen 10 Punkte Plan zur Einbindung der Bürger in finanzwirtschaftlichen Fragen überreicht. Diese erörterte ich mit ihm, wobei Tischler den Eindruck eines interessierten Menschen machte. Da er die Vorschläge sehr gut fand, wollte er mir eine Antwort zügig zukommen lassen. Darauf warte ich heute noch. Tja, Herr Tischler ist ein besserer Schauspieler als ein guter Oberbürgermeister. Vielleicht versucht er es einmal in Hollywood!
Im Übrigen: Innovation City hat bis dato der Stadt Bottrop eine Mehrbelastung der Stadtkasse von weit mehr als € 10 Mio. gebracht! Was für eine phänomenale Leistung! Innovation einmal anders, gell...
S. Soppe

Innovation City zum Mitmachen
von tierfreund61 | #1-2

Vielleicht möchte Herr Tischler Wirtschaftsminister werden? Die Kontakte sucht er ja gezielt!

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