In offizieller Mission
20.05.2007 | 05:09 Uhr 2007-05-20T05:09:32+0200Pfadfinder vom Stamm St. Peter repräsentierten Bottrop beim Europatag in der polnischen Partnerstadt Gleiwitz und knüpften neue Freundschaften. Jetzt planen sie für ein Zeltlager auf dem Land
Neue Freundschaften haben sie geknüpft bei ihrem Besuch in der Partnerstadt Gleiwitz, die Pfadfinder vom Stamm St. Peter. So hat die 14-jährige Sarah Weber eine neue "Mail-Freundin" gewonnen. "Unsere Dolmetscherin Agnes war so nett, wir haben uns super verstanden, jetzt mailen wir uns regelmäßig, und vielleicht kommt sie mich ja auch mal besuchen."
Auf Einladung der Stadt Gleiwitz waren die Bottroper Pfadfinder in Polen - sozusagen in offizieller Mission: sollten sie doch beim Europatag ihre Heimatstadt Bottrop repräsentieren. "Das hört sich schlimmer an, als es war. Wir hatten auf dem Festplatz in Gleiwitz einen Informationsstand aufgebaut und haben dort Prospekte über Bottrop und auch über die Pfadfinder verteilt", erklärt Leiterin Vera Sadowski.
Das Material sei gut angekommen, bis auf das Infomaterial über die Pfadfinder. "Das hatten wir leider nur in Deutsch dabei, die anderen Broschüren hatten wir auch in Englisch und Polnisch, das haben die Besucher besser verstanden", lacht die 14-jährige Laura Zydeck.
Trotz dieser kleinen Pannen hatten die elf Jugendlichen viel Spaß in Bottrops jüngster Partnerstadt, schließlich hatten sich die Organisatoren ein pralles Programm überlegt. "Manchmal war es schon fast zuviel, es gab kaum Momente, um mal durchzuschnaufen", erinnert sich Sarah. Reichlich Abwechslung war angesagt, das Programm reichte von der Stadtrundfahrt durch Gleiwitz bis hin zu einem gemeinsamen internationalen Segeltörn mit Jugendlichen aus Polen und den anderenGleiwitzer Partnerstädten. "Das war ganz spannend, so hatten wir außerdem noch die Chance Gruppen aus Schweden oder auch Sachsen kennenzulernen", freut sich Laura.
Überhaupt haben die Pfadfinder viel gelernt auf ihrem fünftägigen Tripp. "Die Polen stehen definitiv auf Wettkämpfe", erzählt Vera Sadowski, "immer gab es einen kleinen Wettstreit. Entweder im Tauziehen, im Gewichtheben oder sogar ein Volleyballturnier. Der Kontakt zu den Gleiwitzer Jugendlichen war o.k., außer der Tour nach Gleiwitz haben die Jungen und Mädchen noch einen weiteren Tipp: "Die Stadt ist ganz nett und man kann sie sich ruhig angucken, aber man sollte unbedingt auch das Umland besuchen. Da gibt es viele schöne Ecken", schwärmen die Pfadfinder. Eventuell, so sagen sie, würden sie auch mal für ein Zeltlager in diese Region fahren.
0mitdiskutieren