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In 72 Stunden die Welt etwas besser machen

08.06.2013 | 00:20 Uhr
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Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ setzen sich deutschlandweit junge Katholikinnen und Katholiken vom 13. bis zum 16. Juni für das Gute ein. In der 72 Stunden dauernden Sozialaktion des Bunds der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) realisieren sie gemeinnützige soziale, ökologische, interkulturelle oder politische Aufgaben. Erstmals findet die Aktion in diesem Jahr in allen Bistümern statt. Startschuss in Bottrop ist am Donnerstag, 13. Juni, ab 16.30 Uhr bei der Auftaktveranstaltung auf dem Berliner Platz.

Dabei sein werden dann die 13 beteiligten Aktionsgruppen, ihre Paten und alle Interessierten. Offizieller Beginn der 72-Stunden-Aktion ist um 17.07 Uhr, danach gehen alle Gruppen in ihre Projekte. Welche genau das sind, das wird im Vorfeld noch nicht verraten. Dies aber steht schon fest: Die Helfer machen bis Sonntag, 16. Juni, 17.07 Uhr, in 72 Stunden die Welt ein bisschen besser. Bereits am Sonntagmorgen findet um 11.15 Uhr eine Jugendmesse mit Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck in der Propsteikirche St. Cyriakus statt. Sie wird von den Aktionsgruppen mitgestaltet. Angesprochen sind darüber hinaus die Firmanden und alle weiteren Jugendlichen und Interessierten.

Zur großen Abschlussveranstaltung sind die Bottroper Aktionsgruppen am Sonntag nach Essen auf den Burgplatz eingeladen. Dort feiern sie zusammen mit allen 140 beteiligten Gruppen und somit insgesamt 2700 Teilnehmern im Bistum Essen und lassen die 72-Stunden-Aktion gemeinsam ausklingen. Neben einem bunten Programm erwartet die Helfer ein Teilnehmergeschenk und Verpflegung.

Kommentare
09.06.2013
11:31
.... der Himmel?
von celadensky | #1

Mögen die jungen Menschen den barmherzigen Samariter (er hatte keinen konfessionellen Religionsunterricht gehabt) sich zum Beispiel nehmen und Gutes tun, praktische Nächstenliebe ohne große Reklame üben.
Unangenehm berührt mich, dass sie annehmen, der Himmel schicke sie: Es war und wird immer gefährlich, Frieden zerstörend, wenn Menschen glaubten und glauben in "göttlichem", himmlischem Auftrag zu handeln. Islamistische Attentäter glauben es, und die Soldaten der Wehrmacht trugen auf dem Koppelschloss: "Gott mit uns".
Vorsicht vor überheblicher Glaubensgewissheit!

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