Höheres Niveau beim Vorlesewettbewerb

Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht beim 12. Vorlesewettbewerb für Bottroper Grundschülerinnen und Grundschüler. 14 Schulen hatte ihre besten Vorleser ins Rennen geschickt. Das wurde zwar nicht zum Marathon, aber zwei Stunden Konzentration wurde den Kindern schon abverlangt.

Neben einem vorbereiteten Lesetext gehörte auch ein bis dahin unbekannter Buchabschnitt zum Pensum, das bewältigt werden musste. Drei Minuten aus dem neuen Kinderbuch des Bottroper Autoren standen auf dem Programm. Ungewohnte Namen und einige sprichwörtliche Zungenbrecher galt es zu überwinden, bevor die acht Juroren die Köpfe zusammen steckten. Es war nicht einfach, wir müssen den Kindern ja gerecht werden, so Heike Sulimma von der städtischen Schulaufsicht. Dass das Leseniveau höher war als noch im vergangenen Jahr, sei zwar erfreulich, habe die Entscheidung aber nicht einfacher gemacht, so Andrea Döing von der Cyriakus-schule.

Schließlich einigten sich alle - darunter auch Annette Riedel von der Humboldt-Buchhandlung, die dieses Jahr den Wettbewerb förderte - auf Niklas Pawliczek von der Fürstenbergschule (1. Platz), Ruth Menz von der Cyriakusschule (2. Platz) und Emely Koppenborg von der Konradschule (3. Platz).