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Hochschule will Studienstart erleichtern - naturwissenschaftlicher Schwerpunkt an der HRW

29.08.2012 | 17:27 Uhr
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Hochschule will Studienstart erleichtern - naturwissenschaftlicher Schwerpunkt an der HRW
In Vorkursen soll Studienanfängern an der HRW der Einstieg in Mathe und Physik erleichtert werden.Foto: privat

Bottrop. Studienanfänger tun sich oft schwer mit den Anforderungen an Mathematik und Physik, die im Studium - gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern - an sie gestellt werden. Die Hochschule Ruhr West möchte Abhilfe schaffen. Mit einem neuen Vorkurskonzept sollen Defizite beseitigt und der Einstieg ins Studium erleichtert werden.

Am 3. September geht es los. Eine Woche lang haben die Erstsemester der naturwissenschaftlich-technischen Studiengänge an der Hochschule Ruhr West die Möglichkeit, ihre physikalischen Grundkenntnisse aufzupolieren. Sie lernen, wie Einheiten umgerechnet und Experimente durchgeführt werden und welche Kompetenzen sie im Praktikum benötigen.

Anschließend ist drei Wochen lang Mathe dran. Die Studierenden konnten hierzu bei der Einschreibung einen freiwilligen Test ablegen und ihr Leistungsniveau überprüfen. Im Anschluss erhielten sie eine individuelle Einschätzung und wurden in drei Lerngruppen eingeteilt. Je nach Leistungsstand nehmen sie an einem ein-, zwei- oder dreiwöchigen Kurs teil. In einer Mischung aus Tutorien und Selbststudium über eine elektronische Lernplattform werden sie auf Mathematik im Studium vorbereitet.

„Meiner Erfahrung nach tun sich viele Studienanfängerinnen und Studienanfänger schwer mit Fächern wie Mathematik oder Physik. Häufig sind sie durch die Schule noch nicht genügend auf die Anforderungen im Studium vorbereitet. Werden Defizite jedoch gleich zu Beginn erkannt und ausgeglichen, zahlt sich das in jedem Fall aus, da der Studienstoff leichter aufgenommen werden kann und es zu weniger Stress im Studium kommt“, erklärt HRW-Präsident Eberhard Menzel. Gerd Bittner, Vizepräsident für Studium und Lehre, sieht in den Vorkursen eine Möglichkeit, die eigenen Leistung realistisch einzuschätzen. Außerdem seien die Übungseinheiten in Physik und Mathe genau auf die Problemstellungen abgestellt, die die Studierenden im Studium erwarten.

Andrea Ostendorf hat die Vorkurse für das Fach Physik konzipiert. Sie wisse, wo der Schuh drückt. Deshalb hat sie bei der Kursentwicklung darauf geachtet, dass die Kurse möglichst anschaulich und handlungsorientiert durchgeführt werden. Dann soll einem erfolgreichen Studienstart nichts mehr im Wege stehen.

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