Handspiel beim Wutball
15.05.2011 | 18:31 Uhr 2011-05-15T18:31:00+0200
Bottrop.„Hand in Hand durchs Leben“, unter diesem Motto trafen sich rund 250 Menschen im Berne-Park zum ersten großen Familienfest der Familienzentren St. Barbara und St. Matthias. Auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage in Ebel stellten sich alle Kooperationspartner der Fa-milienzentren vor.
Die Unterstützung durch die Familienzentren beginnt bereits im Säuglingsalter, für Kinder unter drei Jahren wird kompetente Betreuung geboten. Das breit gefächerte Angebot von KiTa bis Erziehungsberatung wird stark nachgefragt. Um eben die verschiedenen Träger und Anbieter bekannt zu machen, sollten sich gerade sie am Familientag präsentieren.
Nach einem Wortgottesdienst, den Pastor Vogel zelebrierte, herrschte reges Treiben an den Ständen. Die Schillerschule etwa bot einen Höhepunkt des Tages an, das gerade bei den kleinen Besuchern gut ankam: Mit Hilfe von Wutbällen – kleine Bälle, die man zusammenknautschen kann – und Gummihandschuhen kreierten die Kinder lustige Handabdrücke.
„Mein Sohn geht in den Kindergarten St. Matthias, klar, dass wir hier mal vorbeischauen“, sagte Ludger Höing, während er ein wachsames Auge auf seine fünf Kinder hatte. Und obwohl er daher Großteile des Gottesdienstes verpasset, sprach er doch von einem schönen Samstagmorgen.
Die Kulturwerkstatt bot, dem Motto entsprechend, Arbeiten mit dem Thema „Hand“ an. Hier durften die Kinder große Gipshände gestalten und sie dann auch mit Nagellack schön bunt bepinseln. Frau Wiese von der Stadtbibliothek gab kleine Zaubertricks zum Besten. Natürlich durfte auch ein Vorleseprogramm der Bücherei nicht fehlen. Am Infostand der Schillerschule konnten Groß und Klein einen Eindruck gewinnen, wie das Schulleben so abläuft, bei manchem Kind setzte dann doch tatsächlich Vorfreude auf die Schule ein . . .
Um 13 Uhr, pünktlich zum Ende der Veranstaltung, setzte leichter Regen ein. Die Veranstalter nahmen es mit Humor und deuteten dies als Schlusspfiff für einen unterhaltsamen Morgen.
Eine Sache lag Beate Majer vom Familienzentrum St. Barbara besonders auf dem Herzen: „Ein herzliches Dankeschön an die Gafög, die uns toll unterstützen. Wir hoffen auf weitere Zusammenarbeit.“
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