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Grundstein für Hochschule Ruhr West in Bottrop gelegt

13.11.2012 | 16:21 Uhr
NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze legte den Grundstein für die neue Hochschule Ruhr in Bottrops Innenstadt.Foto: Birgit Schweitzer

Bottrop.  Die neue Hochschule Ruhr in Bottrops Innenstadt nimmt konkrete Formen an: Dienstag wurde der Grundstein für den Neubau des Campus gelegt. Auch NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze war dabei. Fertig sein soll das 34-Millionen-Euro-Projekt Ende 2013.

Die neue Hochschule in Bottrops Innenstadt nimmt jetzt konkrete Formen an. Am Dienstag wurde der Grundstein für den Neubau des Campus gelegt und NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ließ es sich nicht nehmen, an der Feier auf der Baustelle an der Lützowstraße teilzunehmen. Nun, sagte sie, werde die junge Hochschule für alle in der Stadt sichtbar. Die Hochschule ist aber nicht nur für alle Bottroper sichtbar, sie wird auch für alle Bürger offen sein.

Anwohner wollen mehr Parkplätze

Darauf wies Professor Eberhard Menzel, Präsident der Hochschule Ruhr West, ausdrücklich hin. Die Mensa, die Bibliothek und das „Studium Generale“ (öffentliche, allgemein verständliche Veranstaltungen zu bestimmten Themen) „können auch von den Bürgern besucht werden“, kündigte er an. Die Hochschule Ruhr West wird - ebenso wie teilweise schon jetzt in den Übergangsräumen -- eine offene Bildungs-Einrichtung. Und sie wird eine Hochschule der kurzen Wege – für Bottroper Schüler, die künftig in der Region studieren wollen.

Grundsteinlegung

Fertig sein soll das 34-Millionen-Euro-Projekt Ende 2013. Dann sollen gut 1000 bis 1800 Studenten in den Licht durchfluteten Räumen lernen und forschen. Die Schwerpunkte der neuen Fachhochschule sollen sowohl auf dem Thema Energie wie auch auf Informatik liegen. Oberbürgermeister Bernd Tischler erinnerte daran, dass sich anfangs manch ein Bottroper die Augen gerieben habe als es hieß, die Stadt werde Hochschul-Standort. Inzwischen, sagte er, sei jedoch klar geworden, dass sie eine „riesige Chance“ für die Stadt sei. Und er lobte die Unterstützung auch der Wirtschaft.

Anwohner protestierten

Doch es gab auch Missklänge. Anwohner protestierten mit Plakaten für mehr Parkplätze. Schon jetzt, kritisieren sie, sei die Parkplatz-Not groß. „Wie soll das erst werden, wenn noch 1000 Studierende hier sind“, fragten sie erregt. „Man hätte ein Parkhaus bauen müssen“, fordert Ursula Merkel, die die Hochschule insgesamt jedoch begrüßt. OB Tischler hörte sich ihre Kritik an. „Ich lade Sie zu einem Gespräch ins Rathaus ein“, versprach er. Und Ministerin Svenja Schulze sagte im WAZ-Gespräch: „Ich kann das verstehen.“ Allerdings spiele die Parkplatz-Frage an anderen Hochschulen keine Rolle. „Da wird ein engerer Takt für den öffentlichen Personennahverkehr gefordert.“ Dennoch: „Wir nehmen das sehr ernst“, sagte sie. Sollte es später deutlich mehr Studierende geben, als angenommen, „dann wird man nachbessern“.

Angelika Wölk


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