Grüne gedenken der Opfer der Terroranschläge

Die Grünen gedachten der Opfer der Anschläge in Frankreich.
Die Grünen gedachten der Opfer der Anschläge in Frankreich.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Beim Neujahrs-Empfang der Partei geht es auch um die weitere Entwicklung der Innenstadt. Der Baumbestand an der Gladbecker Straße solle erhalten bleiben.

Der Neujahrs-Empfang der Grünen am Sonntag stand ganz unter dem Eindruck der Terroranschläge in Frankreich. Die Mitglieder und Gäste haben in einer Schweigeminute der Opfer dieser Anschläge gedacht. Sie brachten ihre Solidarität mit Schildern zum Ausdruck, die im Gedenken an die getöteten Journalisten von „Charlie Hebdo“ den nun weltweit bekannten Schriftzug „Je suis Charlie“ (Ich bin Charlie) trugen.

Die Grüne Bundestagsabgeordnete Irene Mihalic beklagte, dass immer mehr Hass und Gewalt sichtbar würden, es gelte, sich dem zu widersetzen. Die Politikerin, die eine Ausbildung zur Polizistin absolviert hat, erinnerte daran, dass bei den Anschlägen auch Polizisten starben.

Grünen-Parteisprecher Stefan Voßschmidt und die Fraktionsvorsitzende Andrea Swoboda gingen auf die Schwerpunkte der Arbeit für 2015 ein. Voßschmidt setzte bei der Innenstadtentwicklung einen der Schwerpunkte. Die Grünen wollten wissen, sagte er, wie es mit Karstadt weitergehe, sie wollten aber auch Klarheit über die Zukunft des Hansa-Zentrums haben. „Und wir wollen von der Stadt wissen, wie es mit der Gladbecker Straße weitergeht“, so Voßschmidt. Der Ausbau der Gastronomie sei zwar begrüßenswert, „aber wir finden, im Sommer sitzt es sich auch gut unter Bäumen“, der Baumbestand solle erhalten bleiben. Die Grünen sprachen zudem das Thema Windrad am Alpincenter an. Sie verlangten ein ergebnisoffenes, neutrales Prüfverfahren.

Irene Mihalic ist in Berlin Obfrau der Grünen im Edathy-Untersuchungsausschuss. Sie forderte Sebastian Edathy wie auch den SPD-Abgeordneten Michael Hartmann auf, die Wahrheit darüber zu sagen, ob und wer Sebastian Edathy rechtzeitig vor Ermittlungen gegen ihn wegen des Kaufs von kinderpornographischem Material gewarnt hat. „Sonst trägt das zur Politikverdrossenheit bei“, mahnte sie.

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