Geschäftsführer von Innovation City beurlaubt
31.08.2011 | 15:26 Uhr 2011-08-31T15:26:15+0200
Bottrop.Der Geschäftsführer der „InnovationCity Management GmbH“ muss seinen Hut nehmen. Markus Palm, der den Part übernommen hatte, für den federführenden Initiativkreis Ruhr die Startphase des Projekts in der Innovation-City Bottrop mit zu gestalten, wurde jetzt von seinem Posten beurlaubt.
Noch einen Tag vor Bekanntwerden der Abberufung hatte der 40-Jährige im Kreis seiner städtischen Kollegen den Umzug der Management-Gesellschaft ins neue Beratungsdomizil an der Südringcenter-Promenade vorgestellt. Über seine anstehende Beurlaubung fiel hier kein Wort, auch dass ihn dies belasten könnte, war Palm nicht anzumerken. Im Gegenteil zeigte er sich gelöst, vielleicht auch, weil er am vergangenen Montag Vater geworden war.
Zweifel im Vorfeld
„Markus Palms Vertrag läuft noch einige Monate weiter“, sagt der Sprecher des Initiativkreises Ruhr, Thomas Hüser. Man werde ihm bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung so weit wie möglich behilflich sein.
Im Vorfeld waren schon vereinzelt Zweifel aufgekommen, ob die Qualifikation Palms als gelernter Architekt noch zu dem Anforderungsprofil passt, das inzwischen an die Geschäftsführung der GmbH gestellt wird. Spätestens, als Initiativkreis-Moderator Bodo Hombach vor wenigen Wochen den langjährigen Oberbürgermeister von Oberhausen, Burkhard Drescher, als Sonderbeauftragten vorstellte, der die Management-Gesellschaft „aktiv unterstützen“ werde, der zudem die Partnerschaftskonferenz der Geldgeber am kommenden Freitag maßgeblich realisiert hat, war die Rolle Palms neu definiert und ein baldiger Führungswechsel wurde für Beobachter immer wahrscheinlicher.
Nachfolger im Gespräch
Burkhard Drescher, langjähriger Oberbürgermeister von Oberhausen, war als Vorstand der Gagfah von 2006 bis 2009 Mitglied im Initiativkreis Ruhr. Zuvor war er Vorstandsmitglied der RAG Immobilien AG. Sein Name ist verbunden mit dem Strukturwandelkonzept „Neue Mitte Oberhausen“, das beispielhaft dafür steht, wie auf Industriebrachen prosperierende Stadtteile entstehen können.
Von Drescher als potenziellem Nachfolger wird erwartet, dass er sowohl die politische Reichweite nach Brüssel, Berlin und Düsseldorf besitzt, als auch die Kontakte und Fähigkeiten, weitere potente Partnerfirmen für das Innovation City-Projekt zu gewinnen. IR-Sprecher Hüser: „Die jetzt anstehenden Aufgaben erfordern zwangsläufig andere Persönlichkeiten.“
15:49
@ 11 zit.: ...sonst noch was? Ja, ....und eine restlos verschuldete Stadt Oberhausen, die nicht mehr ein noch aus weiß. Die Finanzierung Ihrer angegebenen Projekte wurde sämtlich durch Strukturprogramme bzw. Fonds der EU, Gelder des Bundes und des Landes NRW ( ) Interessengemeinschaften finanziert! Die Schuldenproblematik der Stadt Oberhausen ergibt sich - wie in Bottrop - aus absolutem Missmanagement und der surrealen Politik vieler sog. Kommunalpolitiker(innen), die wohl im Land der Träume verweilen und das Wort „Realpolitik“ für ein aus dem Duden stammendes, altdeutsches Fremdwort halten !
15:06
Besser wäre, wenn die Fakten zählen würden: ...auf der verbrannten Erde sind 1 Mrd.€ investiert worden, 12.000 gezählte Arbeitsplätze entstanden, Gasometer, Straßenbahn, statt verseuchtes Kokereigeländefinden wir heute Olga-Park und Golfplatz, Arena,Technologiezentrum, Metronomtheater, Sea Life mit 300.000 Übernachtungen imJahr Spitzenreiter im Zuwachs in NRW....sonst noch was?
09:16
@ 1- 9 ) Ich schließe mich ihren nachvollziehbaren Argumentationen voll und ganz an. Ich hatte mir auch vorgenommen, hier einen längeren Kommentar hineinzusetzen. Allerdings fehlen mir z.Z. die passenden Worte, die diese surreale Situation nur annähernd beschreibt. Man kann nur noch den Kopf schütteln, gell..............
08:20
@ #1 - #8: So ist das, wenn – wie sagt Frank Plasberg immer? – „Politik auf Realität stößt“.
08:11
Da hat das Parteibuchgesinde einen abghalfterten un unfähigen Genossen ein lukratievers Pöstchen besorgt
00:13
ja, Posten schieben, da kennen sich die Bottroper Parteigenossen bestens aus ....
21:07
Herr Drescher braucht als Parteifreund halt auch ein Pöstchen, um was sollte es denn heutzutage sonst noch gehen ?
19:31
Eine Innovation City fängt mit funktionierenden und den Fahrgästen angepassten Nahverkehr, eine funktionierenden Infrastruktur an.
Und da haben die Herrn Lehrer, Dipl.-Sozialarbeiter in gänze versagt.
Stattdessen haben wir Geländewagen Teststrecken, einen Nahverkehr der ein Schildbürgerstreich ist und Züge in denen Menschen befördert werden in denen man kein Tier so zum Schlachthof fahren dürfte.
Aber warscheinlich gibt es wieder ein paar Politiker die wieder irgend wo geparkt werden müsssen.
Gagfah:
Die marode Hochhaussiedlung gehört der Gagfah. Mit bundesweit 170.000 Wohneinheiten und mehr als 350.000 Mietern ist das Unternehmen Deutschlands größter börsennotierter Immobilienkonzern. Die Konzernzentrale steht in Essen, offizieller Firmensitz ist Luxemburg.
- verkauft !
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:agenda-mieterschreck-gagfah/50087372.html
Auszüge aus Wiki:
Bereits Ende der 1980er Jahre gab es erste Pläne zur Bebauung des Gebietes mit einem riesigen Einkaufszentrum. Die kanadische Investmentgesellschaft Triple Five, im Wesentlichen ein Familienunternehmen der Familie Ghermezian, nahm im November 1988 Kontakt mit der Landesregierung in Düsseldorf auf, um ein gigantisch anmutenden Projektvorschlag ins Gespräch zu bringen.
Erst 1991, als die politischen Verhältnisse in Düsseldorf günstig waren und eine englische Investorengruppe den Plan zur Errichtung eines kleineren Einkaufszentrums, eingebunden in ein städtebauliches Konzept mit Anlagen der Freizeit, der Kultur und des Gewerbes, vorstellte, konnte ein Weg zur planerischen Umsetzung beschritten werden (Stadtentwicklungskonzept Neue Mitte Oberhausen).
Das klingt eher so, als ob andere auf die Idee mit dem CentrO gekommen sind ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Mitte_Oberhausen
Oberhausen ist mit fast 8000 Euro pro Kopf die am höchsten verschuldete Stadt Deutschlands.[5] Im Jahr 2010 hat Oberhausen neue Schulden in Höhe von 193 Mio. Euro aufgenommen. Die Schuldenlast steigt damit auf 1,8 Milliarden Euro. Sie übersteigt mittlerweile das Vermögen, das den kompletten Besitz der Kommune wie etwa Straßen, Gebäude und Büroausstattung umfasst
http://de.wikipedia.org/wiki/Oberhausen
Nur mal so, was die Referenzen diesen Herrn Burkhard Drescher betreffen ;-)
Bürgermeister von Oberhausen :
# 1979–1991: Dietrich Uecker
# 1991–1997: Burkhard Drescher, SPD
18:53
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18:51
# Sorry ...die Hände und die Wut wie das gelesen habe...sorgte dafür das einiges durcheinander kam....
Aber jede Stadt ist seines Glückes -Schmied....